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Beetzerin verwundert über Fingerhut-Mutant

Seltsamer Fund im Garten Beetzerin verwundert über Fingerhut-Mutant

Davon musste Christa Müller unbedingt ein Foto machen: In ihrem Garten in Beetz fand sie eine mutierte Fingerhut-Pflanze. Der Stil war merkwürdig breit, die Blüten zweifarbig. „Echt originell“, fand sie das und brachte das Foto gleich zur MAZ. Als Erinnerung – denn die Pflanze selbst ist schon wieder vertrocknet.

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Sieht anders aus als sonst: der Beetzer Fingerhut.

Quelle: privat

Beetz. Christa Müller hat einen großen Garten mit vielen Pflanzen. Die Entdeckung, die sie aber, ein wenig versteckt hinter anderen Blumen, gemacht hat, die hat sie dann doch sehr erstaunt: eine Fingerhut-Mutation.

Es ist schon eine Weile her, dass die Beetzerin ihre Entdeckung gemacht hat, aber sie wollte sie unbedingt noch mit den MAZ-Lesern teilen. Deshalb brachte sie ein Erinnerungsfoto davon in unsere Redaktion. „So was habe ich das erste Mal erlebt“, sagte sie mit Blick auf das Bild.

Auffällig ist auch der seltsame „Stängel“

Auffällig ist auch der seltsame „Stängel“.

Quelle: privat

Sie hat eine Menge Fingerhut-Pflanzen in ihrem Garten an der Chausseestraße zu stehen. „Ich wollte ihn schon rausreißen, habe ihn aber doch stehen gelassen“, so Christa Müller. „Weil das so komisch aussah.“ Das war eine gute Entscheidung, denn sonst hätte die 79-Jährige später nicht diese Entdeckung machen können.

Ein Exemplar des Fingerhutes ist nämlich auf merkwürdige Art und Weise zusammengewachsen. Der grüne Stil ist merkwürdig breit, geradezu massiv gewesen. Die Blüten wuchsen zweifarbig – einerseits weiß-gelblich, andererseits rot-lila.

Schaut man sich im Internet nach den Fingerhüten um, sehen die normalerweise ganz anders aus. Die Stängel sind meist nicht verzweigt, höchstens an der Basis. Die Blüten sind in der Regel einfarbig.

Beispiel für einen „normalen“ Fingerhut

Beispiel für einen „normalen“ Fingerhut.

Quelle: Peter Geisler

So etwas, wie Christa Müller in ihrem Garten in Beetz gefunden hat, ist nicht so wirklich vorgesehen. „Keine Ahnung, wie das passiert ist“, sagt sie dann auch.

Seit vielen Jahren kümmert sie sich um den Hof. „Das war mal ein Bauernhof, der ist jetzt überall mit Blumen bepflanzt“, erzählt sie. „Da geht ziemlich viel Zeit drauf.“ Aber sie macht es gern. Ihre Lieblingsblumen sind unter anderen Studentenpflanzen und Hortensien.

Inzwischen ist die Fingerhut-Mutation nur noch eine Erinnerung, die sie auf dem Foto festgehalten hat. „Der vertrocknet dann einfach“, sagt Christa Müller. „Aber normalerweise kommt der dann nächstes Jahr wieder“, ergänzt sie. Sie reißt die Wurzeln nicht raus, so dass die Pflanze auch nach dem Winter wieder eine Chance hat. Aber ob nochmals so eine besondere Blume daraus erwächst, das bleibt abzuwarten.

Von Robert Tiesler

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