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Behelfsbrücke wird gebaut

Nieder Neuendorf Behelfsbrücke wird gebaut

Die marode Brücke auf der L172 in Nieder Neuendorf soll abgerissen und bis Frühjahr 2019 durch einen Neubau ersetzt werden. Damit der Verkehr während der Bauarbeiten fließen kann, wird nun bis zum Herbst eine Behelfsbrücke gebaut. Im März gehen die Bauarbeiten los.

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Die Brücke ist seit Jahren marode, ab Herbst soll es eine Behelfsbrücke geben.

Quelle: Foto: Archiv

Nieder Neuendorf. Die Brücke auf der L 172 über den Havelkanal in Nieder Neuendorf wird abgerissen. Die alte rostige Stahlbogenkonstruktion anno 1953, „Brücke der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“ genannt, ist schon jahrelang marode, eine Sanierung wäre zu teuer. So wird an dieser Stelle nach dem Abriss eine neue Brücke gebaut. Zuvor muss jedoch erst eine Behelfsüberfahrt hergestellt werden, über die der Verkehr provisorisch geleitet werden kann (MAZ berichtete). Mitte März wird die Baustelle östlich neben der Straßenbrücke eingerichtet.

Mit der Absperrung dieses Baubereiches werden der östliche Geh- und Radweg sowie der Zugang des Uferrandweges zur Landzunge, in Richtung Spandau unmittelbar hinter der Brücke links, gesperrt. Für die Fußgänger werden auf beiden Seiten der Baustelle Übergänge zum westlichen Geh- und Radweg eingerichtet. Im Herbst 2017 soll die Behelfsbrücke fertig sein und in Betrieb genommen werden. Die provisorische Brücke soll den Straßenverkehr einspurig mit Ampelregelung fließen lassen, wenn ab Herbst die alte Brücke abgerissen und bis Frühjahr 2019 der Neubau errichtet wird. Mit Vollsperrungen und großräumigen Umleitungen muss nur in Ausnahmefällen gerechnet werden. Fußgänger werden den Baustellenbereich grundsätzlich jederzeit überqueren können.

Die neue Straßenbrücke indessen wird, wie die alte, 11,55 Meter breit, es soll beidseitige Gehwege – je 2,52 Meter breit – geben auf denen „Radfahrer frei“ angeordnet werden kann. Für die Fahrbahn ist eine Breite von 6,50 Metern geplant. Nachteil dieser Variante ist vor allem die Tatsache, dass Radfahrer zumindest auf dem Gehweg nur Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen. Aus diesem Grund hatte es im März 2016 einen Antrag in der SVV gegeben, eine Extra-Brücke für Radler zu bauen, die Verwaltung rund 300 000 Euro gekostet hätte. Dieser Antrag wurde allerdings mit knapper Mehrheit abgelehnt, sodass nun nur eine Art „Basis-Variante“ ohne zweite Brücke gebaut wird.

Die Arbeiten hat des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brandenburg beauftragt. Die Gesamtkosten für den Neubau der Brücke betragen etwa 4,5 Millionen Euro und werden vollständig vom Bund finanziert, die Stadt Hennigsdorf muss sich nicht beteiligen.

Von MAZonline

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