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Oberhavel Bei Eiseskälte im Bahnhofsaufzug gefangen
Lokales Oberhavel Bei Eiseskälte im Bahnhofsaufzug gefangen
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20:02 05.01.2016
Der Aufzug im Oranienburger Bahnhof. Quelle: Bert Wittke
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Oranienburg

Ein Paar mit einem zweijährigen Kind war in Oranienburg bei grimmiger Kälte eineinhalb Stunden in einem Bahnhofs-Fahrstuhl gefangen. Die Deutsche Bahn bestätigte einen “Tagesspiegel“-Bericht vom Dienstag.

Der Zeitung zufolge war die Familie am Sonntagmittag zwischen zwei Etagen steckengeblieben. Demnach meldete sich nach Drücken des Notrufknopfes eine Stimme und teilte mit, es könne schon “ein bisschen dauern, vielleicht dreißig Minuten“, bis die drei befreit würden. Allerdings vergingen 90 Minuten, wie die Bahn bestätigte. Am Tag der Liftpanne herrschten in Brandenburg Minusgrade. Schließlich musste die Berufsfeuerwehr anrücken und die Familie befreien.

Kein Sichtkontakt zu anderen Reisenden

Die Eingeschlossenen konnten auch andere Bahnreisende nicht auf ihre missliche Lage aufmerksam machen. Sie steckten bis auf den schmalen Sehschlitz im Schacht.

So blieb der Familie nichts anderes übrig, als sich mit Füßetrampeln und Händeklatschen warm zu halten. Auch Körperwärme habe “den Lift ein bisschen aufgeheizt“, sagte die Mutter dem Blatt.

Ursache des Ausfalls sei “ein technischer Defekt im Zusammenhang mit der Kälte“ gewesen, so ein Bahnsprecher. Die Kälte sei diesmal “schnell und heftig“ gekommen, sagte er.

Einen Tag später kam es erneut zu einem Ausfall des Lifts, dieses Mal aber nur kurz.

Im Sommer 2005 abgesoffen

Der Aufzug auf dem Oranienburger Bahnhof war Ende Juli 2005 mehr als 14 Tagen außer Betrieb. Vom Personal hieß es damals, dass der Fahrstuhl beim Regen „abgesoffen“ sei.

Von MAZonline

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