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Beim Bundesausscheid abgeräumt

Oberhaveler erfolgreich bei „Jugend forscht“ Beim Bundesausscheid abgeräumt

Richtig abgeräumt haben Alexander Rotsch und Tim Grutzeck aus Oberhavel beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend forscht“ in Ludwigshafen. Rotsch ergatterte sogar einen Studienaufenthalt an der Universität von Queensland in Brisbane, Australien.

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Tim Grutzeck mit seinem Rohr-Roboter.

Quelle: Foto: Privat

Oberhavel . Er kann sein Glück noch nicht so richtig fassen: ein Studienaufenthalt an der Universität von Queensland in Brisbane, Australien _ gewonnen beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ am Wochenende in Ludwigshafen. „Das ist total cool! Ich war noch nie in Australien und freue mich riesig auf diese Reise“, sagt Alexander Rotsch aus Vehlefanz. Der 18-Jährige absolviert gerade sein Abitur am Louise-Henriette-Gymnasium in Oranienburg. Für seine Arbeit „Quantitative Lichtspektren als Möglichkeit der Modulierung von Sekundärmetabolitenprofilen“ erhielt Alexander zudem einen 5. Bundespreis im Fachgebiet Biologie . Er hatte untersucht, wie künstliches Licht auf Stoffwechselprodukte wirken kann, die für Pflanzen nützlich sein können. Zum Beispiel für Glucosinolate, die den bitteren Geschmack von Kohl bewirken und damit die Pflanze vor Fraßfeinden schützt.

Für Alexander, der bereits 2014 an der Biologie-Weltmeisterschaft auf Bali teilgenommen hatte und eine Bronzemedaille holte, steht fest, dass er Biochemie studieren wird.

Tim Grutzeck hat noch ein Jahr Zeit mit der Bewerbung für ein Studium. Der Elftklässler vom Marie-Curie-Gymnasium in Hohen Neuendorf errang beim Bundesfinale von „Jugend forscht“ einen Sonderpreis für Naturwissenschaften und Technik. Er hat einen sechsbeinigen Roboter entwickelt, der unzugängliche Rohrsysteme erkunden kann. Wie zum Beispiel das Regenwassernetz in Hohen Neuendorf, das mit Ästen und Steinen verstopft ist und deshalb mit herkömmlichen Rohrbefahrungen nicht untersucht werden kann. Der junge Tüftler hatte 2014 einen kleinen Roboter für ein Labyrinth gebaut und in der Stadtverwaltung nachgefragt, ob man Verwendung für einen Erkundungsroboter hätte. Hatte man und freute sich über das Angebot.

Die Jury beim Bundesfinale ermunterte Tim, seinen Roboter komplett zu Ende zu konstruieren und im nächsten Jahr noch mal im Wettbewerb anzutreten. Ob Tim das im Abiturjahr wuppen kann, weiß er noch nicht. Doch er weiß, dass er etwas studieren wird, mit dem er interdisziplinär konstruieren kann.

Von Marion Bergsdorf

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