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Oberhavel Benefizkonzert nach dem Regensommer
Lokales Oberhavel Benefizkonzert nach dem Regensommer
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21:34 10.09.2017
LeeRock war eine der Bands, die am Sonnabend beim Benefizkonzert auftraten. Quelle: Robert Roeske
Leegebruch

Der Regen. Für die Leegebrucher ist es das Schlagwort in diesem Sommer. Auch wieder am Sonnabend – in mehrerlei Hinsicht. Am Nachmittag begann auf dem Gelände des Fotostudios von Sascha Funke ein Benefizkonzert zugunsten der Geschädigten des Regens in Leegebruch. Als am Sonnabendvormittag allerdings noch an der Bühne gearbeitet wurde, sah es schon wieder so aus, als würde der Regen dem ganzen einen Strich durch die Rechnung machen. „Wir haben den ganzen Tag bei Regen aufgebaut“, erzählte Organisator Tino Mertin. „Aber wir hatten dann ein Riesenglück“, ergänzte er, denn zum Nachmittag war Schluss mit dem Regen.

Finalstair war der Hauptact. Quelle: Robert Roeske

Gleich zwei Bühnen sorgten dafür, die unterschiedlichen Geschmäcker der Gäste zu bedienen. Auf der Hauptbühne gab es vor allem rockige Töne. Am frühen Abend traten dort die Leegebrucher Lokalmatadoren von LeeRock auf. „Ich freue mich auch auf Finalstair“, erzählte Tino Mertin. Auf einer zweiten Bühne auf der anderen Seite des Gebäudes gab es elektronische Musik, unter anderen von Marc van Linden. Dort tat sich allerdings am Nachmittag noch nicht so viel, erst am Abend sollte es dort so richtig losgehen. Immerhin etwa 500 Menschen fanden schon bis zum frühen Abend den Weg auf des Gelände. „Wir stehen zusammen“, war das Motto dieses Benefizkonzertes.

Der Eintritt war frei. „Zwei Spendenengel laufen immer wieder auf dem Gelände herum“, sagte Tino Mertin. Für eine Tombola haben sehr viele Leute und Unternehmen etwas dazu gegeben. „Außerdem spielen alle Künstler kostenfrei, also ohne Gage.“ Auch was die Unkosten angeht, konnten die Veranstalter gute Preise rausschlagen. Die Musiker von LeeRock haben außerdem Technik mitgebracht – für das Benefizkonzert lässt die Band in diesem Jahr sogar das Rocktoberfest ausfallen.

LeeRock spielte am frühen Abend. Quelle: Robert Roeske

Die Bürgerinitiative Havelhausener Straße übernahm den Getränkeausschank. Ein Teil der Einnahmen vom Bratwurststand ging ebenso in die Spendendose. Wie viel am Ende übrigens rausgekommen ist, steht voraussichtlich erst am Montagabend oder Dienstag fest. „Wir haben verplombte Spendendosen“, sagte Tino Mertin. „Wir wissen dann erst nach der Einzahlung auf das Spendenkonto, wie viel es wirklich geworden ist.“

Auf jeden Fall ist er begeistert vom Zusammenhalt der Leegebrucher. „Schon beim Sandsäckeschleppen ist eine Dynamik entstanden“, erinnerte er sich. So kam er auch auf die Idee eines Benefizkonzertes. „Toll, dass so viele mitmachen!“

Von Robert Tiesler

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