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Berliner Wahlbriefe verbrannt

Staatsanwaltschaft ermittelt nach Vorfall in Hennigsdorf Berliner Wahlbriefe verbrannt

Nachdem in Hennigsdorf verbrannte Briefwahlunterlagen gefunden wurden, ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft jetzt wegen Wahlfälschung, Urkundenfälschung und Sachbeschädigung. „Die Ermittlungen richten sich gegen mehrere Beschuldigte“, sagte der Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft Martin Steltner.

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Quelle: dpa

Hennigsdorf. Noch in der Wahlnacht, am frühen Montagmorgen, hatten zwei Personen offenbar versucht, die Berliner Wahldokumente verschwinden zu lassen. Eine Polizeistreife hatte gegen 0.40 Uhr hinter dem Jugendklub Konradsberg in Hennigsdorf einen Feuerschein gesehen. Als die Beamten näher kamen, flüchteten die beiden Personen.

Etwa 40 Wahlbriefe aus Berlin mit ausgefüllten Stimmzetteln zur Europawahl und zum Volksentscheid über das Tempelhofer Feld konnte die Polizei noch sicherstellen. Eine größere Zahl an Briefen war offensichtlich im Feuer vernichtet worden. Am Montag hatte es von Seiten der Berliner Landeswahlleiterin Petra Michaelis-Merzbach noch geheißen, es sei unklar, ob sich in den Briefen Wahlunterlagen befanden oder ob sie leer waren.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun, wie die Wahlunterlagen nach Hennigsdorf gelangten. Fest steht inzwischen, dass sie aus einem Briefwahllokal im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf stammen.

ub

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