Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 5 ° heiter

Navigation:
Neues Grün für Fußballer

Bessere Trainingsbedingungen in Borgsdorf Neues Grün für Fußballer

Besonders in den Sommermonaten müssen Deutschlands Fußballplätze stark bewässert werden, damit das Spielfeld immergrün bleibt. Das bringt selbstverständlich hohe Kosten mit sich. Viele sehen daher die Vorteile beim Kunstrasen. Der FSV Forst hat dazu eine ganz eigene Meinung.

Voriger Artikel
Zirkus Barlay macht Halt in Liebenwalde
Nächster Artikel
Staatsschutz ermittelt wegen Hitlergruß

Für ein gutes Fußball-Feeling sollte der Platz immergrün sein.

Quelle: dpa-Zentralbild

Borgsdorf. Was eignet sich besser: Kunstrasen oder echter Rasen? Für den FSV Forst Borgsdorf ist die Antwort klar. Der verlegte Kunstrasen hat sich in den vergangenen zwölf Jahren durch reichlich Pflege bewährt. Laut Hersteller hält so ein Kunstrasen acht Jahre. In den vergangenen zwei Monaten musste das künstliche Grün nun erneuert werden. Seit vorgestern können die 16 Mannschaften des FSV Borgsdorf wieder nach Herzenslust auf neuem Untergrund kicken.

Mit dem neuen Rasen wurde eine Fläche von rund 8000 Quadratmetern verlegt. Vorab wurde die Fläche von 110 Mal 72 Metern von dem alten Kunstrasen befreit, berichtete Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung bei der Besichtigung des Platzes am Donnerstagnachmittag. „Die Reste des alten Materials wurden zum Teil wieder aufgearbeitet und für den Randbereich verwendet“, erklärte Hartung. Der überwiegende Teil soll aber recycelt werden. Außerdem musste der Untergrund erneuert und überarbeitet werden. Dazu wurde die Fläche mit Quarzsand und einem Gummigranulat bestückt. Auf einen Quadratmeter entfallen so 18 Kilogramm Quarzsand und vier Kilogramm Gummigranulat. Durch diesen gepufferten Unterboden gibt der Kunstrasen beim Beitreten schön nach. Der Kunstrasen hat zudem eine Dicke von 38 Millimetern. Die Gesamtkosten für Planung und Bau des Kunstrasen beläuft sich auf 390000 Euro. „Das ist natürlich eine ordentliche Summe, aber wir wissen auch, dass der Verein diesen rasen hegt und pflegt“, sagte Hartung. Der Verein kennt sich aus mit der Pflege von Kunstrasen. Einmal in der Woche gilt es den Rasen „abzusaugen“. Olaf Hartmann, zweiter Vorsitzender des Vereins, sieht eindeutige die Vorteile beim Kunstrasen: „Wir können den Rasen bei fast jeder Witterung bespielen. Frost ist kein Thema.“ Der Rasen sei beständig, egal wie Spiele darauf stattfänden, so Hartmann. Die Pflege des Rasen wird durch einen Kunstrasentraktor realisiert. Der sogenannte „Care Max“ schafft es, dass das Granulat wieder an die richtige stelle kommt. Eine Tiefenreinigung ist mit dem neuen Traktor auch möglich, wird aber in den ersten vier Jahren durch den Hersteller übernommen.

Durch den neuen Kunstrasen haben sich die Trainings- und Spielbedingungen der Fußballer etrem verbessert, sagt Hartmann. Wer auf dem Kunstrasen ausrutscht holt sich leichte Brandstellen: „Das ist normal. Aber die Kinder lernen schnell, wie man richtig fällt.“

Von Juliane Weser

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg