Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Bestürzung bei Bombardier
Lokales Oberhavel Bestürzung bei Bombardier
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 22.06.2017
Die Zukunft der Produktion ist in Hennigsdorf gefährdet. Quelle: Enrico Kugler
Anzeige
Hennigsdorf

Die Zukunft des Bombardier-Werks klärt sich am Donnerstag, 29. Juli, wenn der Aufsichtsrat zusammenkommt. Dann will das Unternehmen bekanntgeben, ob die Produktion mit knapp 1000 Arbeitsplätzen aus Hennigsdorf abgezogen wird. Ein Hinweis darauf könnte sein, dass Bombardier eine weitere Produktionshalle am Standort Bautzen baut.

In Hennigsdorf habe man das Erscheinen von Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) bei der Grundsteinlegung mit Bestürzung und Unverständnis zur Kenntnis genommen, heißt es in einem Brandbrief des Betriebsrats an die Ministerin.

Mit der Entscheidung, den Bau jetzt zu starten und damit 20 Millionen Euro in Bautzen zu investieren, werde von Bombardier auch der Grundstein für die Schließung der Produktion in Hennigsdorf gelegt. In Bautzen werde die Kapazität aufgebaut, die in Hennigsdorf vernichtet werden solle. Das Bundeswirtschaftsministerium müsse sich für den Erhalt der Arbeitsplätze an allen drei ostdeutschen Standorten Hennigsdorf, Görlitz und Bautzen einsetzen. Zypries’ politische Unterstützung bei der Grundsteinlegung sei nicht hilfreich gewesen, heißt es.

Von Marco Paetzel

Es darf gebadet werden in 28 Seen und Gewässern von Oberhavel, die regelmäßig von der Kreisverwaltung kontrolliert werden. Die Temperatur in den Seen liegt zwischen 22 und 24 Grad Celsius. Es gibt keine Anzeichen für Blaualgen. Lediglich die Sichttiefe liegt bei einigen Seen unter 0,5 Metern, was ein Risiko im Rettungsfall bedeutet.

22.06.2017

Wie Frank Zander jedes Jahr ein Obdachlosenessen in Berlin veranstaltet, will die Borgsdorfer Friseurmeisterin Janette Budtke eines in Oberhavel organisieren – nicht nur für Wohnungslose, auch für andere von Armut betroffene Menschen sowie für Geflüchtete. Datum und Location stehen. Jetzt werden noch helfende Hände gesucht.

19.06.2017

Der Bürgermeisterkandidat der Oranienburger Linken, Enrico Rossius, fotografiert beim Drachenbootrennen am Sonntagnachmittag NPD-Drachenbootfahrer. Diese zwingen ihn, die Aufnahmen zu löschen – die Polizei nimmt eine Strafanzeige wegen Nötigung auf.

22.06.2017
Anzeige