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Bestürzung bei Bombardier

Hennigsdorf Bestürzung bei Bombardier

Noch immer bangen die Beschäftigten im Hennigsdorfer Bombardier-Werk um ihre Zukunft. Derweil lässt der Konzern eine neue Produktionshalle am Standort in Bautzen errichten, in der künftig die Produktion stattfinden könnte. In Hennigsdorf ist man empört, auch über die Teilnahme der Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD).

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Die Zukunft der Produktion ist in Hennigsdorf gefährdet.

Quelle: Enrico Kugler

Hennigsdorf. Die Zukunft des Bombardier-Werks klärt sich am Donnerstag, 29. Juli, wenn der Aufsichtsrat zusammenkommt. Dann will das Unternehmen bekanntgeben, ob die Produktion mit knapp 1000 Arbeitsplätzen aus Hennigsdorf abgezogen wird. Ein Hinweis darauf könnte sein, dass Bombardier eine weitere Produktionshalle am Standort Bautzen baut.

In Hennigsdorf habe man das Erscheinen von Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) bei der Grundsteinlegung mit Bestürzung und Unverständnis zur Kenntnis genommen, heißt es in einem Brandbrief des Betriebsrats an die Ministerin.

Mit der Entscheidung, den Bau jetzt zu starten und damit 20 Millionen Euro in Bautzen zu investieren, werde von Bombardier auch der Grundstein für die Schließung der Produktion in Hennigsdorf gelegt. In Bautzen werde die Kapazität aufgebaut, die in Hennigsdorf vernichtet werden solle. Das Bundeswirtschaftsministerium müsse sich für den Erhalt der Arbeitsplätze an allen drei ostdeutschen Standorten Hennigsdorf, Görlitz und Bautzen einsetzen. Zypries’ politische Unterstützung bei der Grundsteinlegung sei nicht hilfreich gewesen, heißt es.

Von Marco Paetzel

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