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Oberhavel Besuch aus Frankreich
Lokales Oberhavel Besuch aus Frankreich
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00:18 24.03.2017
Gruppenbild mit deutschen und französischen Schülern und Lehrern, Schulleiter sowie Glienickes Gemeindevorsteher Martin Beyer und Bürgermeister Hans G. Oberlack. Quelle: Foto: Ulrike Gawande
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Glienicke

In fließendem Französisch hieß Glienickes Bürgermeister Hans G. Oberlack gestern am Neuen Gymnasium Glienicke 17 Schüler des Lycée Laennec aus Pont l´Abbé in der Bretagne willkommen. Bienvenue.

Bereits zum dritten Mal besuchen Schüler aus Frankreich das Glienicker Gymnasium. Zwei Wochen lang. Diese für einen Austausch lange Zeit sei ihnen von Beginn an wichtig gewesen, erklärt Nicole Jäcksch, Französischlehrerin in Glienicke, die den Austausch mitaufgebaut hat, aus der sich mittlerweile eine Partnerschaft der Gemeinde Glienicke und des bretonischen Plobannalec-Lesconil erwachsen hat. Doch sei der Austausch deutlich mehr als das Erlernen einer Fremdsprache, ist sich Jäcksch mit ihrem französischen Kollegen Frédéric Le Loch-H einig. „Wichtiger als die Sprache ist die Freundschaft zwischen den Ländern, besonders in den derzeit schwierigen Zeiten in Europa“, erklärt Le Loch-H, der in der Europasektion des Lycée Lehrer für Geschichte und Geografie ist. „Die deutsch-französischen Beziehungen müssen intensiviert werden. Die Isolationstendenzen in Europa nutzen niemandem“, bestätigte auch Oberlack.

So stehen Besuche in der Gedenkstätte Sachsenhausen, des Reichstags und der Topographie des Terrors ebenso auf dem Programm wie in der Landeshauptstadt Potsdam. Seit vier bis sechs Jahren lernen die französischen Schüler bereits die deutsche Sprache und werden später eine Prüfung in Deutsch über die Geografie sowie über die alte und neuere deutsche Geschichte ablegen müssen.

Bereits im Oktober waren die Glienicker aus den neunten bis elften Klassen in Pont l´ Abbe zu Gast. Ein tolles Erlebnis, verrät Svea Luisa Storbeck. Besonders die Kajaktour, der Besuch einer Fischfabrik und das Krebsefangen haben bei ihr Eindruck hinterlassen. „Man konnte in den Alltag hineingucken. Sein Französisch üben.“ Das machen nun auch die französischen Schüler bei ihren deutschen Gastgebern.

Von Ulrike Gawande

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