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Besucherandrang im Flüchtlingsheim

Gemeinschaftsunterkunft in Fürstenberg Besucherandrang im Flüchtlingsheim

Knapp zwei Millionen Euro hat der Landkreis in den Umbau der ehemaligen Forstverwaltung in Fürstenberg (Oberhavel) investiert. Im April sollen dort die ersten Flüchtlinge einziehen. Bis zu 100 Menschen können in dem Haus aufgenommen werden.

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Johannes Kühl (l.) beantwortete die Fragen der Fürstenberger.

Quelle: uh

Fürstenberg. Die dritte Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im Nordkreis steht kurz vor der Eröffnung. Im April werden die ersten Bewohner in dem neuen Asylbewerberheim in Fürstenberg erwartet. Bei einem Besuchertag in der ehemaligen Forstverwaltung konnten sich Bürger am Mittwoch ein Bild von Umbaumaßnahmen und den bezugsfertigen Zimmern der Liegenschaft in der Waldstraße machen.

Das öffentliche Interesse war riesig. Mehr als 100 Menschen kamen. In mehreren Gruppen wurden die Fürstenberger durch das Gebäude geführt. Rund zwei Millionen Euro hat der Landkreis nach Angaben von Johannes Kühl, Fachbereichsleiter Soziales, am Standort investiert. Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Während des Rundgangs waren die Maler noch in einigen Räumen zugange. Auf zwei Etagen verteilt finden sich einfach ausgestattete Mehrbettzimmer sowie jeweils zwei Küchen und Sanitärräume, dazu ein Wäscheraum im Keller.

Unter den Besuchern waren auch ehemalige Mitarbeiter der Forstverwaltung, die ihre alte Dienststätte kaum mehr wiedererkannten. „Es ist jetzt sehr viel heller und freundlicher“, sagte eine Frau. Rund 65 Mitarbeiter arbeiteten zeitweilig in dem langgestreckten Haus. Neben dem Landkreis waren am Mittwoch auch Vertreter der Feuerwehr sowie der Polizei zugegen, um auf Fragen der Einwohner zu antworten. Die Ortswehr hat sich nach Angaben von Stadtbrandmeister Dirk Stolpe mit den Gegebenheiten vertraut gemacht. „Im Ernstfall können wir das Gebäude von beiden Seiten anfahren. Es wurde ein zweiter Hydrant auf dem Gelände errichtet“, so der Feuerwehrmann.

Bis zu 100 Menschen können in dem Heim aufgenommen werden. „Es wird aber erst nach und nach belegt“, sagte Johannes Kühl. Zur Personalausstattung gehören ein Sozialarbeiter und ein Mitarbeiter an der Rezeption. Daneben wird der Wachschutz mit zwei Kollegen rund um die Uhr vor Ort sein. Welcher Nationalität die künftigen Bewohner angehören, konnte Kühl nicht sagen. Das hänge auch von der Zuweisung des Aufnahmelagers in Eisenhüttenstadt ab. „Wir wissen nur, dass theoretisch Menschen aus 27 Ländern kommen könnten.“ Der Landkreis strebe eine „gemischte Belegung“ an. Sowohl Familien als auch Alleinreisende würden aufgenommen.

Von Cindy Lüderitz

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