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Oberhavel Bethke hofft auf mehr Unterstützung der Stadt
Lokales Oberhavel Bethke hofft auf mehr Unterstützung der Stadt
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19:26 22.03.2017
Die Unternehmensgruppe von Michael Bethke möchte am Standort Oranienburg weiter bauen. Quelle: Heike Bergt
Oranienburg

„Wir haben täglich drei bis fünf Anfragen nach Seniorenwohnungen. Eigentlich könnten wir morgen anfangen, zu bauen“, sagt Michael Bethke. 2009 war das Seniorenhaus „Louise Henriette“ an der Bernauer Straße eröffnet worden. Schon damals gab es die Option der Erweiterung. „Aber wir treten seit 2010 auf der Stelle“, ärgert sich der Inhaber der gleichnamigen Unternehmensgruppe für Seniorenwohnen und -pflege. Es geht um das 13 000 Quadratmeter große Areal hinter dem Seniorenheim bis zur Speyerer Straße, das die Bethke-Unternehmensgruppe von der Stadt kaufen möchte. Zwischenzeitlich gab es Pläne, dass Bethke zusammen mit Rewe das Areal mit Wohnungen und einem Supermarkt bebaut. „Wir haben Schallschutzgutachten, Verkehrgutachten, Rewe ein Handelkonzept erarbeiten lassen und alles bei der Stadt vorgelegt. Immer hieß es, wir haben zu lange gebraucht, es zu spät eingereicht.“ Rund 800 000 Euro habe er inzwischen investiert. Und fühlt sich blockiert. Er wünsche sich mehr Unterstützung. Einen Mitarbeiter, wie es in anderen Städten Usus sei, in denen er gebaut habe, an die Seite „mit dem ich das Projekt voranbringen kann. Ich würde es gern in der Stadtverordnetenversammlung vorstellen. Die Stadt soll mir einfach sagen, was geht.“

2016, so Bethke, habe er nun vorerst das benachbarte Parkplatz-Grundstück erworben. Darauf will er bauen. „Der Bedarf ist da, das haben mir alle Fraktionen in Gesprächen bestätigt.“ Investieren will er mit seinem Geschäftspartner, der Gießener HP&P-Gruppe des Architekten Helmut Peter. Rund 20 Millionen Euro. Dass Projekt sieht einen viergeschossigen Gebäuderiegel entlang der Bernauer Straße mit rund 70 Wohnungen für betreutes Wohnen vor, im Erdgeschoss eine Ladenpassage. Dahinter vier weitere Gebäude mit 60 bis 80 Wohnungen. „Wir würden auch die Kita an der Speyerer Straße bauen und an den Betreiber vermieten.“

Doch die Stadt möchte das Grundstück nicht mehr in Gänze verkaufen. „Wir bauen die Kita auf jeden Fall selbst. Sind ja an Ausschreibungspflichten gebunden“, so Hans-Joachim Laesicke. Oranienburgs Bürgermeister ist verwundert über die Kritik: „Es gab bisher nie Dissens zwischen uns.“ Für den Kitabau wäre die Fläche mit den Eichen, deren Erhalt der Stadt wichtig sind, bestens geeignet. Nach einem ganz aktuellen Gespräch zwischen Stadt und Kreis sei jetzt klar, „dass eine Bebauung ohne B-Plan möglich ist“, so Laesicke. „Sobald wir wissen, wo die Kita genau hinkommt, können wir über seine Pläne reden“, bietet er an. Dann stehe auch einem Verkauf der Restflächen und dem Bau von Seniorenwohnungen nichts im Wege. „Wir stehen zu seinem ursprünglichen Konzept.“

Von Heike Bergt

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