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Oberhavel Betrunkener rast in geparktes Auto
Lokales Oberhavel Betrunkener rast in geparktes Auto
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19:24 30.09.2016
Bei einem schweren Unfall in der Nacht zu Freitag sind in Oranienburg zwei Insassen eines VW Golf schwer verletzt worden. Quelle: dpa
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Oranienburg

In der Straße der Einheit in Oranienburg ist es in der Nacht von Donnerstag zu Freitag, wenige Minuten nach 1Uhr, zu einem schweren Unfall gekommen. Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit kam ein VW Golf II, der aus Richtung Nord in Richtung Bernauer Straße unterwegs war, nach dem Durchfahren einer Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen parkenden Opel Corsa. Dieser wurde infolge des Aufpralls auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Der Pkw Golf kam auf dem rechten Gehweg zum Stillstand. Beim Eintreffen der Beamten befanden sich zwei verletzt Männer außerhalb des Fahrzeugs. Ein Beifahrer war noch im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch Kräfte der Feuerwehr befreit werden.

Zeugen äußerten vor Ort, dass der Pkw mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit links an einer Verkehrsinsel vorbei gefahren sein und der Fahrer danach die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben soll. Dies wird gegenwärtig geprüft.

Bei dem Unfall verletzten sich ein 29-jähriger und ein 32-jähriger Insasse schwer. Ein 28-jähriger Insasse (1,53 Promille) wurde leicht verletzt und im Krankenhaus Oranienburg behandelt. Die beiden anderen Insassen wurden aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber nach Berlin-Marzahn beziehungsweise Berlin-Buch gebracht.

Die Wahl eines Landeplatzes für den Rettungshubschrauber gestaltete sich offenbar schwierig, denn der Hubschrauber kreiste lange über der ursprünglichen Landesstelle in der Bernauer Straße/Ecke André-Pican-Straße. Gut möglich, dass dafür die Witterungsbedingungen, es herrschte zeitweilig starker Wind, verantwortlich waren.

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme konnte noch nicht geklärt werden, wer am Lenkrad saß, so dass aufgrund des Verdachts von Fahren unter Alkoholeinfluss bei dem 28-Jährigen sowie dem 32-Jährigen jeweils eine Blutentnahme von Amts wegen angeordnet und durchgeführt wurde. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der VW wurde zur Beweissicherung sichergestellt. Erste Ermittlungen ergaben, dass keiner der drei Insassen im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Von Bert Wittke

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