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Oberhavel Bewegendes Musikerlebnis
Lokales Oberhavel Bewegendes Musikerlebnis
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00:19 11.10.2017
Die 21 Sängerinnen und Sänger des Ökumenischen Chores wurden sensibel von Helge Pfläging aus Templin an der Orgel begleitet. Quelle: Foto: Ulrike Gawande
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Vehlefanz

Eindringlich und bewegend. Mit diesen Worten beschrieb Irmgard Schröter ihr Hörerlebnis beim „Requiem“ von Gabriel Fauré, das der Ökumenische Chor Velten (Leitung: Sylvia Ohse) am Sonnabend in der frisch renovierten Dorfkirche Vehlefanz gesungen hatte. „Ich habe es noch nie gehört“, so die Oranienburgerin, die es gut fand, den Inhalt durch die als Programmzettel verteilte Übersetzung des 1887 komponierten Werkes, mitverfolgen zu können.

Bedauerlich sei nur, dass so wenig Zuschauer gekommen seien, fanden Birgit und Angelina Henning aus Hennigsdorf, die erstmals in der Vehlefanzer Kirche waren. „Wir singen selber im Chor und wissen wie viel Probenarbeit in so einem Konzert steckt.“ Besonders schön sei aber der Klang der Stimmen in der Kirche, stellten beide übereinstimmend fest. Auch von der Kirche war man beeindruckt. „Unfassbar schön“, so ihr Urteil.

Für einen berührenden Gänsehautmoment sorgte die Wandlitzer Sopranistin Christina Elbe beim „Pie Jesu“, in dem die sensible Vertonung, die Fauré einst für seinen Knabenchor an der Pariser Kirche St. Madeleine als Orgelfassung komponiert hatte, zur Geltung kam. Erst im Jahr 1900, zur Pariser Weltausstellung, erweiterte Fauré das Stück zu der bekannten Version für Chor mit großen Orchester.

Von Ulrike Gawande

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