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Oberhavel Bewegungsoffensive des SV Eintracht
Lokales Oberhavel Bewegungsoffensive des SV Eintracht
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00:38 08.03.2018
Anradeln in Gransee – dieses Angebot gilt für Sonnabend, 31. März. Interessierte können gern dabeisein. Quelle: FOTO: privat
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Gransee

Wenn schon, denn schon! Der SV Eintracht Gransee geht mit gutem Beispiel voran und möchte mehr „sportliche Breite“ im Verein etablieren. „Auf jeden Fall anbieten“, sagt Anke Rudolph, seit knapp einem Jahr Vorsitzende des Vereins. Die Vereinsverantwortlichen sehen in dem Sportentwicklungskonzept für die Region Nord keineswegs ein geduldiges Papier, sondern eine Motivation zum Mitwirken. Es gibt darin eine konkret formulierte Frage: „Welche Impulse können die ortsansässigen Sportvereine geben?“

Andere zum Mitmachen animieren

„Wir wollen, dass die Leute von der Couch kommen“, findet Anke Rudolph. Ihres Wissens nach bewegen sich in Deutschland mehr als 60 Prozent der Menschen regelmäßig. Manche tun das organisiert, viele für sich. Und viele gar nicht. Beim SV Eintracht Gransee dominiert der Fußball, 28 Mitglieder gehören der Gymnastikgruppe an, zehn den Dartsfreunden. Jetzt sollen weitere, neue Wege beschritten werden. Als Angebot. 10 000 Schritte solle der Mensch täglich zurücklegen. Die Vereinsvorsitzende weiß, dass das nicht einfach ist. Sie arbeitet selbst täglich daran, in die Nähe dieser Grenze zu kommen oder sie zu überschreiten. Sie wolle mit ihren Vereinskollegen auch andere dazu animieren.

In den nächsten Wochen ist der SV Eintracht Gastgeber von fünf Veranstaltungen.  Los geht es bereits am morgigen Mittwoch mit Run&Walk für Einsteiger. Treffpunkt  ist  um  19 Uhr am Sportgelände in der Oranienburger Straße. Schon eine Woche später, am 16. März, 17.30 Uhr,  heißt es: Nordic Walking „Einfach mal probieren“. Das Anradeln ist für den 31. März, 13 Uhr, vorgesehen. Einen Tag später, am Sonntag, 1. April, 13 Uhr, laden die Gransee zur Osterwanderung. Und der 16. Juni ist dem Familiensportfest vorbehalten.

Warum immer nur Fußball?

„Das sind mal andere Ansätze. Warum immer nur Fußball?“, fragt sich Anke Rudolph. Am Ende sei ihr wichtig, dass die Leute in Bewegung kommen und dass sie mit den Angeboten die Möglichkeit hätten, etwas anderes auszuprobieren.

Die Granseer starten beim Ausloten dieser Bewegungsoffensive keinen Alleingang. Sie holen sich Partner mit ins Boot. Als fester Partner gilt der Laufpark Stechlin. „Wir arbeiten schon lange eng mit Wolfgang Schwericke vom Laufpark zusammen. Wir wollen die Angebote gemeinsam unterbreiten und halten – je nach Sportart – Ausschau nach weiteren Partnern.

Olaf Bechert, Geschäftsführer der Regio Nord GmbH, begrüßt diesen Vorstoß der Granseer sehr. Der Verein habe sich mit dem Sportentwicklungskonzept befasst und für sich entschieden, es mit Leben zu füllen. Ob die Angebote in einer späteren Vereinsmitgliedschaft münden, sei nicht das vorrangige Ziel, aber dass die Menschen Möglichkeiten hätten, aus denen sie etwas machen könnten, sei ein Qualitätssprung. Und es wird ein Fingerzeig dafür sein, wo die Potentale von Sportstrukturen zwischen Gransee, Zehdenick, Fürstenberg/Havel und Rheinsberg liegen.

Von Stefan Blumberg

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