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Oberhavel Bilder und Videos vom Hochwasser in Leegebruch
Lokales Oberhavel Bilder und Videos vom Hochwasser in Leegebruch
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15:50 21.02.2018
Auch nach mehreren Tagen ist das Wasser noch nicht vollständig abgelaufen. Quelle: Julian Stähle
Leegebruch

Wochenlang blickte ein ganzes Land auf eine kleine Gemeinde in Oberhavel. Leegebruch war besonders schlimm vom Jahrhundert-Regen betroffen. Der Grund: Weil er in einer Senke liegt, drang das Wasser von überall in den 6500-Einwohner-Ort. Tagelang stand das Wasser kniehoch in den Straßen, die Kanalisation war zusammengebrochen. Erst nach einem halben Jahr konnte die Hauptstraße in Leegebruch wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Einen guten Überblick über die verheerende Lage zeigt dieser Drohnenflug über das Überschwemmungsgebiet.

Wie schlimm das Ausmaß der Hochwasser-Katastrophe ist, zeigen die folgenden Bilder.

Kniehoch steht das Wasser in den Straßen, viele Häuser sind vollgelaufen, die Kanalisation ist zusammengebrochen. Diese Bilder zeigen das ganze Ausmaß der Hochwasserkatastrophe in Leegebruch (Oberhavel).

Unser Videoreporter war am Wochenende des Jahrhundertregens in Leegebruch und hat mit vielen Anwohnern und Helfern gesprochen. Bei aller Verzweiflung und Kritik wurde dabei klar: Die Gemeinde steht zusammen.

Von MAZonline

Der Landkreis bietet Einwohnern Leegebruchs, die aufgrund des Hochwassers nicht in ihren Häusern übernachten können, Notunterkünfte an. Dazu fährt ein Shuttle-Bus nach Borgsdorf, wo den Betroffenen nicht genutzte Asylunterkünfte zur Verfügung gestellt werden.

02.07.2017

Die Trinkwasserversorgung in Leegebruch ist gesichert, seine Nutzung unbedenklich. Dies hat die Osthavelländischen Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung GmbH (OWA) auf Nachfrage bestätigt. Ausnahmen bilde das Wasser aus illegal genutzten privaten Brunnen, worüber keine Aussagen getroffen werden könnten.

02.07.2017

Der Jahrhundertregen vom Donnerstag hat den Landkreis Oberhavel besonders stark getroffen. In dem kleinen Leegebruch herrscht Ausnahmezustand. Weil es in einer Senke liegt, drängt das Wasser von überall in die 6500-Einwohner-Gemeinde. Die Anwohner haben viele Fragen.

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