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Bilder zum Todestag von Louise-Henriette

Oranienburg Bilder zum Todestag von Louise-Henriette

Oranienbürger Grundschüler haben anlässlich des 350. Todestages der Kurfürstin Louise-Henriette Bilder gestaltet. Die Kunstwerke sollen den Zaun am Schlosspark verschönern.

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Vivienne Netzeband als Kurfürstin und Hans-Joachim Laesicke mit der Gruppe. Die Seifenblasen hatte Louise als Überraschung für alle dabei.

Quelle: Malena Rink

Oranienburg. Stolz standen die Kinder der Mosaikgrundschule vor ihren Bildern, zeigten sich unterein­ander aufgeregt, wer was gemalt hat. Die ausgestellten Arbeiten sind seit Mittwoch am Eingang des Schlossparks zu bewundern.

Im Rahmen der Landesgartenschau, die 2009 in Oranienburg stattfand, sollte der Zaun nahe des Eingangs bunt gestaltet werden – mit selbstgemalten Bildern von Schülern. Die Zeichnungen sind mittlerweile verblasst und sollten nun anlässlich des 350. Todestages von Louise-Henriette ausgetauscht werden. Dazu rief die Stadt Grundschulen auf, sich im Kunstunterricht mit diesem Thema zu befassen und die Kinder zu ermuntern, ihre Ideen in den Wettbewerb einzureichen.

Die Beteiligung war beachtlich, aber der größte Zuspruch mit über 80 Prozent der Teilnehmer des Wettbewerbes kam von der Mosaikgrundschule. Kunstlehrerin Kristina Plage bereitete mit der dritten und fünften Klasse das Projekt vor und unterstützte die Kinder in ihrem Schaffen. „Jeder konnte sich entfalten wie er wollte, die Kinder waren sehr kreativ. Wir hatten nur ganz wenig Zeit, aber die Ergebnisse sind toll“, lautet ihre Bilanz. In der Schule wurden die Bilder auf Papier gemalt, später wurden sie dann auf Fliesen gedruckt.
Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke hatte die Erneuerung der Bilder initiiert und wollte, dass sich eine neue Generation von Kindern hier verwirklicht. Bei der Eröffnung dankte er den kleinen Künstlern mit Süßigkeiten. „Es ist erfreulich, wie fantasievoll sich die Kinder damit auseinandergesetzt haben. Louise-Henriettes Wirken wird in den Werken deutlich“, sagt er. Die Bilder seien genauso, wie er es sich gewünscht hätte und er ist dankbar für die aktive Beteiligung. Insgesamt 164 Zeichnungen wurden ausgewählt und hängen ab jetzt an beiden Seiten des Zaunes. „Das ist ein willkommener Grund, mal wieder den Schlosspark zu besichtigen“, sagt Hans-Joachim Laesicke und hofft auf viele Besucher.

Von Malena Rink

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