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Birkenpreisträger 2016 gesucht

Gemeinde Birkenwerder lobt Ehrenamtspreis aus Birkenpreisträger 2016 gesucht

Seit 2010 vergibt die Gemeinde Birkenwerder den Birkenpreis, mit dem ehrenamtliche Aktivitäten und Projekte gewürdigt werden. Für die Verleihung des Ehrenamtspreises 2016 im Zuge des Birkenfestes am Pfingstwochenende werden noch würdige Kandidaten gesucht. Einen Vorschlag gibt es allerdings bereits: Die SPD schlägt die Willkommensinitiative vor.

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Beispiel für die Aktionen der Willkommensinitiative Birkenwerder: ein gemeinsames Fest.

Quelle: Helge Treichel

Birkenwerder. Der Nominierungsreigen für den Birkenpreis 2016 ist eröffnet: Am 14. Mai möchte die Gemeinde im Rahmen des Birkenfestes zu Pfingsten ihren Ehrenamtspreis verleihen. Er freue sich auf viele Vorschläge aus der Bevölkerung, sagte Bürgermeister Stephan Zimniok. Der Preis sei ein Dankeschön an die Bürgerschaft für besonderes Engagement.

Seit 2010 ehrt Birkenwerder auf diese Weise Aktivitäten und Projekte auf ehrenamtlicher oder freiwilliger Basis, die im Ort und über ihn hinaus wirken. Das Birkenpreiskomitee sammelt die Vorschläge und entscheidet anhand von Vergaberichtlinien, wer den mit 500 Euro dotierten Preis erhält. Das Komitee unter der Leitung von Gemeindevertreterin Katrin Gehring setzt sich aus Vertretern von Parteien und berufenen Bürgern zusammen. Katrin Gehring betont, dass sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen oder Vereine geehrt werden können. Dazu gehören zum Beispiel Schulklassen oder Kitagruppen, die ein besonderes Projekt aufgelegt haben. Und sie fragt: „Gibt es in Ihrer Umgebung jemanden, der zum Beispiel besonderes Engagement bei der Pflege der Umwelt oder in der Nachbarschaftshilfe zeigt? Oder sollte jemand für das langjährige Wirken für unseren Ort geehrt werden?“ Dabei sei es nicht maßgeblich, dass der Wohnort der Vorgeschlagenen Birkenwerder ist.
2015 gab es zwei Preisträger: Heinrich Müller – für seine langjährige Tätigkeit auf historischem Gebiet – und den Motorwassersportclub. Die Preisverleihung umfasst das gemeinsame Pflanzen eines Baumes und die anschließende Ehrung im Rathaussaal.

Vorschläge können bis Mittwoch, 20. April, mit einer aussagefähigen Begründung an das Birkenfestkomitee gesandt werden. Möglich ist dies per Email an info@birkenwerder.de oder mit einem Brief.

Einen ersten Vorschlag gibt es bereits. Der SPD-Ortsverein Birkenwerder nominiert die örtliche Willkommensinitiative für Flüchtlinge. „Während andernorts so genannte besorgte Bürger auf die Straße gehen und vor Unterkünften von Schutzbedürftigen mit dumpfen, ausländerfeindlichen Parolen aufmarschieren, wird in Birkenwerder eine Kultur des friedlichen und freundlichen Miteinanders gepflegt“, so Ortschefin Susanne Kohl. Das sei vor allem das Verdienst der Willkommensinitiative Birkenwerder (WiBi).

Der Ehrenamtspreis der Gemeinde Birkenwerder liege den Sozialdemokraten besonders am Herzen. Schließlich geht die Idee, verdiente Bürger zu ehren ursprünglich auf eine Initiative der SPD zurück. In diesem Jahr möchten die SPD „ganz bewusst ein politisches Zeichen setzen“.
In der Begründung würdigt Susanne Kohl vor allem das herausragende Engagement, die Einsatzbereitschaft und die große Leidenschaft der Initiative sich für Mitmenschen in Not einzusetzen. Noch vor dem Eintreffen der ersten Flüchtlinge in den Unterkünften vor Ort haben sich Bürgerinnen und Bürger zusammengetan, um den Neuankömmlingen einen herzlichen Empfang zu bereiten.

Dabei sei ein Projekt entstanden, das Brücken schlage: Nicht nur hin zu den ausländischen Neubürgern sondern auch solche, die die Menschen in Birkenwerder verbinde. Der gemeinsame humanitäre Einsatz für Verfolgte und oft Traumatisierte, das Bemühen für diese einen sicheren Zufluchtsort und ein neues Zuhause zu schaffen, vereine Menschen über nationale, religiöse und politische Grenzen hinweg.

„Davon profitieren die „Newcomer“ in unserer Gemeinde und wir ziehen ebenfalls einen hohen Gewinn aus dieser Symbiose.“, so Susanne Kohl. In der Arbeit der Willkommensinitiative würden Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, die Grundwerte sozialer Demokratie überzeugend und tatkräftig umgesetzt: „Deshalb fühlen wir Sozialdemokraten uns der Wibi sehr verbunden und haben auch einige aktive Unterstützer in den Reihen der Initiative. Denn auch unsere Überzeugung und Politik zielt auf Integration statt Ausgrenzung,“

Von Helge Treichel

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