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Birkenwerder Bauhof Birkenwerder überarbeitet Stadtmobiliar
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19:18 14.03.2019
Florian Wendt und Dirk Ciszek (r.) vom Bauhof Birkenwerder mit einer der 38 aufgearbeiteten Parkbänke. Quelle: Ulrike Gawande
Birkenwerder

Abbauen, auf das Bauhofgelände transportieren, abkärchern, abschleifen und zweimal mit Öl streichen – all diese Arbeitsschritte sind nötig, um die Parkbänke in Birkenwerder wieder frühlingsfit zu machen. Bis zu vier Tage, inklusive Trockenzeiten, können so schon einmal vergehen, bis eine Parkbank wieder wie neu aussieht.

Alle zwei Jahre

„Das machen wir alle zwei Jahre,“, erklärt Birkenwerders Bauhofleiter Peter Richter und zeigt, wie die Latten einer Bank aussehen, bevor sie von seinen Mitarbeitern wieder auf Vordermann gebracht wurden: Das Holz ist matt, überall sind Graffiti oder andere Schriftzüge zu sehen und Dellen oder herausgebrochene Stellen zeugen von einer nicht immer sachgemäßen Nutzung des Stadtmobiliars. „Das ist ein Haufen Arbeit“, verrät Bauhofmitarbeiter Dirk Ciszek aus Velten und bestreicht die aufgearbeiteten Bänke, die zuvor sowohl mit der Maschine, als auch mit der Hand abgeschliffen wurden, mit einer Schicht Öl. Umweltverträglichem Öl, denn die Bänke stehen auch auf Spielplätzen. Auch die Farbe für die Stahlträger trägt den blauen Engel. Seit sechs bis sieben Wochen seien sie mit der Aufarbeitung der Hartholzmöbel, die aus Douglasie und einem Stahlgestell bestehen, schon beschäftigt, berichtet der 34-Jährige. Das sei möglich, weil derzeit kaum Winterdienst zu leisten sei.

Bauhof Birkenwerder Quelle: Ulrike Gawande

Insgesamt 38 Bänke, zwei Tische und 26 Papierkörbe bekamen so ein fast wieder neues Aussehen. Doch nicht immer lassen sich die Möbel retten, ärgert sich Bauhofchef Richter, der mittlerweile seit 30 Jahren im Amt ist. Am Boddensee hätten Unbekannte den Tisch derart zerstört, dass er nun ersetzt werden muss. „Wie sie das geschafft haben, weiß ich nicht“, so Richter mit Blick auf die komplett verbogene Halterung des Tisches. „Einen Versuch werden wir noch starten, die Sitzmöbel am See neu zu machen“, erklärt er und hofft, dass Anwohner oder Spaziergänger vermehrt ein Auge auf die Stadtmöbel in Birkenwerder haben, um Vandalismus vorzubeugen. Schließlich stecken Steuermittel in den Bänken, so Richter. Und die Möbel kosten: Eine Parkbank mit Lehne schlägt mit 1124 Euro zu Buche und ein Tisch kostet 1089 Euro. Für einen Papierkorb werden 573 Euro fällig. Diese werden zweimal in der Woche geleert, berichtet Richter, der auf zehn festangestellte Mitarbeiter und weitere Aushilfskräfte aus verschiedenen Maßnahmen zählen kann.

Mittwochs ist die kleine Containerrunde

Freitags und montags werden die Kompletttouren zur Papierkorbleerung durch Birkenwerder gefahren. Mittwochs gebe es noch eine kleine Containerrunde, so der Bauhofchef, bei der die Papierkörbe vor allem am Bahnhof und an anderen Schwerpunkten geleert und das Umfeld gereinigt werde. Auf den Touren werden auch die Hundetoiletten geleert, von denen es 29 in der Gemeinde gibt. Diese werden gut angenommen, weiß der Fachmann. Daher laufe die Anfrage, um zehn weitere für den Ort anzuschaffen.

Bauhof Birkenwerder Quelle: Ulrike Gawande

Abgeschlossen sind hingegen die Baumschnittarbeiten, berichtet Torsten Gordetzki, der stellvertretende Leiter des Bauhofes. Derzeit nutze man die Zeit für die Straßenreinigung, weil zahlreiche Sturmschäden, in Form von Geäst auf den Straßen, zu beseitigen seien; dazu gehöre auch die Reinigung der Regeneinlaufschächte. Beräumt werden müssen auch Straßen und die Treppen der Brücken von Splittresten des Winterdienstes. Das sei zwar wenig in diesem Jahr, aber die Verkehrssicherungspflicht müsse gewährleistet werden, so Gordetzki. Daher gibt es auch wöchentliche Touren, bei denen die Sicherheit der Spielplätze im Auge behalten werde. So ist die Woche der Bauhofmitarbeiter gut gefüllt, denn auch die Rabatten müssen auf den Frühling vorbereitet werden. Stiefmütterchen sind dabei die erste Wahl.

Am 6. April lädt die Gemeinde alle Bürger zum Brieseputz ein.

Von Ulrike Gawande

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