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Birkenwerder Erstmals Ehrenpreise für Toleranz und Zivilcourage vergeben
Lokales Oberhavel Birkenwerder Erstmals Ehrenpreise für Toleranz und Zivilcourage vergeben
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19:23 21.09.2018
Die Preisträger mit Bürgermeistern, Kreistagsvorsteher und Landrat: Edith Freifrau von Thüngen (2.v.l.) und Mitglieder der Mipi-Gruppe (r.) Quelle: Robert Roeske
Birkenwerder

Anlässlich der Eröffnung der Interkulturellen Woche wurde am Freitagabend in der Regine-Hildebrand-Gesamtschule in Birkenwerder der erstmals ausgelobte Ehrenpreis des Landkreises für Toleranz und Zivilcourage übergeben. Mit diesem Preis werden Menschen gewürdigt, die sich durch ihr Engagement für ein weltoffenes, tolerantes Oberhavel einsetzen.

Gleich zwei Preisträger hatte die Jury ausgewählt: Die Initiativgruppe Mixed Pickels aus Velten und Edith Freifrau von Thüngen aus Groß-Ziethen. Das Preisgeld von 2000 Euro vergab man anteilig. Ausfallen musste hingegen das geplante Theaterstück „Hin und Her“ über das Leben eines Flüchtlings im Niemandsland, weil der Hauptdarsteller des Stückes erkrankt war.

Ludger Weskamo dankt Eidth Freifrau von Thüngen. Quelle: Robert Roeske

Stattdessen dankte Landrat Ludger Weskamp allen Ehrenamtlichen, die sich für die Integration von Geflüchteten engagieren. „Das ist eine gesellschaftliche Aufgabe, das kann keiner alleine.“ Ein gutes Beispiel dafür ist Preisträgerin Edith Freifrau von Thüngen, für die Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) die Laudatio hielt. Die Preisträgerin ist in der Willkommensinitiative „Helfen mit Plan“ in Kremmen aktiv und hat allein über 70 persönliche Patenschaften zwischen Geflüchteten und Kremmenern aufgebaut. „Sie haben eine Gabe, Menschen für sich einzunehmen“, dankte ihr Busse. „Sie sind das Licht in unserer manchmal dunklen Welt.“ Freifrau von Thüngen freute sich über die Ehrung, sagte jedoch bescheiden, dass es ein Gemeinschaftspreis sei.

Dank an die Mixed Pickels. Quelle: Robert Roeske

Für die Gruppe Mixed Pickels, die sich seit 1992 gegen Gewalt und Rassismus in Velten einsetzt und die mit ihrer Mixed-Pickels-Woche in ganz Oberhavel bekannt sind, hielt Bürgermeisterin Ines Hübner die Laudatio. Gerade bei solchen Ereignissen wie in Chemnitz, sei eine solche Gruppe, die klar Gesicht zeige, unendlich wichtig. „Die punktuelle Würdigung ist schön, aber noch wichtiger ist, das Thema das ganze Jahr über im Blick zu haben“, erklärte Tim Hildebrandt von der Mixed Pickels Gruppe. „Wir können bei der Mipi-Woche nicht so viel schaffen, wie jeder Einzelne in seinem Umfeld“, gab er zu bedenken.

Von Ulrike Gawande

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