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Oberhavel Bitumenschicht für marode Huckelpiste
Lokales Oberhavel Bitumenschicht für marode Huckelpiste
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02:17 12.03.2018
Auf dem Weg aus Verbundpflaster ist im Laufe der Jahre eine ganze Menge in Schieflage geraten. Quelle: Stefan Blumberg
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Liebenberg

Die Hartnäckigkeit von Radlern und Politikern scheint sich auszuzahlen. Wenn es auch keinen nigelnagelneuen Radweg entlang der Kreisstraße zwischen Liebenberg und Grüneberg geben wird, so soll sich auf der Holperpiste doch in absehbarer Zeit etwas tun.

Die Piste ist sehr beliebt

So ist es zumindest einem Schreiben von Dezernent Matthias Kahl zu entnehmen, das dieser Benjamin Grimm hat zukommen lassen. Der SPD-Landtagsabgeordnete hatte in der Vergangenheit den Radweg, der sich im Besitz des Landkreises befindet, vor Ort sehr genau unter die Lupe genommen und seine Hilfe bei den Bemühungen um eine Sanierung der gut zwei Kilometer langen Strecke zugesagt. Fahrradfreunde und Kommunalpolitiker hatten zuvor keine Gelegenheit ausgelassen, darauf hinzuweisen, dass der Weg sowohl bei Pedaleuren als auch bei Fußgängern sehr beliebt ist. Und das über die Grenzen des Löwenberger Landes hinaus. Dabei wurde vor allem auf Schloss & Gut Liebenberg verwiesen, fraglos ein touristischer Leuchtturm in der Region. Überdies werde der Weg auch von Kindern benutzt, die die Schule in Grüneberg besuchen.

Kombination nicht möglich

Die Schaffung eines kombinierten Geh- und Radweges, so Matthais Kahl in dem Schreiben, sei aufgrund der örtlichen Gegebenheiten derzeit nicht möglich. Der vorhandene Weg sei nur 1,80 Meter breit, die Vorschriften für einen Radweg verlangten jedoch 2,50 Meter. Folglich sei eine Anordnung als kombinierter Geh- und Radweg nicht möglich und die Abordnung als Radweg aus dem Jahr 1998 bleibe bestehen.

Kreis will Weg „ertüchtigen“

Um Einwohnern Oberhavels und Touristen dennoch künftig eine Nutzung des Weges, der sich in einem sehr schlechten baulichen Zustand befindet und langsam zuwächst, zu ermöglichen, wolle ihn der Kreis in einem „notwendigen und wirtschaftlich sinnvollen Sanierungsumfang ertüchtigen“. Nach Informationen der MAZ aus der Kreisverwaltung verbirgt sich dahinter die Absicht, den Weg zu begradigen und mit einer Bitumenschicht zu überziehen. Es sei geplant, diese Maßnahme nach Möglichkeit noch in diesem Jahr in die Tat umzusetzen.

Von Bert Wittke

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