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Oberhavel Bodenständiger Weltstar in Hohen Neuendorf
Lokales Oberhavel Bodenständiger Weltstar in Hohen Neuendorf
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00:19 28.09.2017
Kraftvollen Soul und Jazz zelebrierte Jocelyn B. Smith vor gut 400 Zuschauern in der „Havelbaude“. Quelle: Nadine Bieneck
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Hohen Neuendorf

Es dauert keine fünf Minuten, da hielt es die gut 400 Gäste im bis auf den letzten Platz besetzten, knackevollen Festzelt der „Havelbaude“ in Hohen Neuendorf nicht mehr auf den Stühlen. Sie wippten und tanzten im Takt der Musik, welche die amerikanische Jazzsangerin Jocelyn B. Smith mit ihrer fünfköpfigen Band auf der Bühne zum Besten gab.

Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens hatte der Kunstkreis Hohen Neuendorf e.V. das Konzert der Extraklasse auf die Beine gestellt. „Wir brauchen keine Riesenfete oder einen Galaabend zu unserem Jubiläum“, berichtete Dag Tjaden, Vorsitzender des Kunstkreises. „Lieber wollten wir der Stadt einen tollen Abend schenken.“ Und dies gelang. Die Sängerin fühlte sich sichtlich wohl in der „Havelbaude“ („Ich wohne über 30 Jahre in Berlin. Wieso war ich noch nie hier?“), das Publikum feierte sie frenetisch.

„Irre, wie viel Power diese Frau hat“

Aus Oberhavel, Barnim und gar Berlin waren die Menschen in die „Havelbaude“ geströmt und genossen einen Abend, bei dem der Funke zwischen Publikum und Sängerin schnell übersprang. Breitgefächert das Repertoire, welches die 57-jährige Amerikanerin mit kraftvoller Stimme darbot. Soul und Jazz, begleitet von einer exzellenten Band mit Saxofon, Querflöte, Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug. Zwei Stunden samt Pause gaben die sechs Musiker Vollgas und sorgten für glückliche Gesichter im Publikum. „Irre, wie viel Power diese Frau hat“, so Nadja Felscher aus Borgsdorf.

„Shine a light“ – Jocelyn B. Smith übergibt eine symbolische Kerze an den Kulturkreis Hohen Neuendorf. Quelle: Nadine Bieneck

Höhepunkt des Abends: Die Übergabe einer Kerze im Rahmen des Projekts„Shine a light“ der Sängerin an den Kunstkreis sowie die gemeinsame Intonation des gleichnamigen Songs mit dem kunstkreiseigenen Chor „Cross Over“. Lange schon engagiert sich Jocelyn B. Smith für soziale Projekte. Für und mit dem Kunstkreis entzündete sie das 30. „Shine a light“-Licht. „Lasst es uns anzünden und weitergeben. Für alle, die für Recht und Gerechtigkeit kämpfen und für alle, die im Alltag vergessen, wie wichtig Humanität, Toleranz und Menschlichkeit sind“, appellierte sie an die Zuhörer. „Ich spüre hier eine großartige Gemeinschaft, in der es stimmt.“ Passend dazu ihr musikalischer Appell mit den Zeilen: „...schau ins Gesicht deines Nachbarn, und du siehst ein Stück von dir selbst.“

„Das ist ein Riesending für uns“

Zufrieden und glücklich nach der letzten Zugabe war Dag Tjaden: „Für einen kleinen Verein, wie wir es sind, ist ein Konzert mit einer solch großen Künstlerin ein Riesending.“ Schließlich gehe man auch ein finanzielles Risiko ein. Der erste Stein sei daher vom Herzen gefallen, „als der Kartenverkauf gut anlief“. Der Kontakt mit der Künstlerin und die Vorbereitung des Abends seien schließlich auch „total unkompliziert verlaufen“.

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Am 23. September gastierte die amerikanische Jazz- und Opernsängerin Jocelyn B. Smith in der „Havelbaude“ in Hohen Neuendorf. Das Konzert hatte der Kulturkreis Hohen Neuendorf e.V. anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums initiiert. „Wir wollen der Stadt und ihren Menschen einfach einen tollen Abend schenken“, so der Vereinsvorsitzende Dag Tjaden.

Von Nadine Bieneck

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