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Bombardier: Klarheit erst Ende November?

Hennigsdorf Bombardier: Klarheit erst Ende November?

Ob und wieviele Mitarbeiter im Hennigsdorfer Bombardier-Werk entlassen werden sollen, darüber hat Betriebsratschef Michael Wobst noch keine Informationen. Auch einen Sondersitzung des Aufsichtsrates am Dienstag brachte keine Zahlen. Die könnte es nun Ende November bei der Sitzung des Wirtschaftsausschusses geben.

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Am Dienstag protestierten hunderte Mitarbeiter vor der Zentrale, „Titanic“ genannt, gegen den Stellenabbau.

Quelle: E.Kugler

Hennigsdorf. Der Aufsichtsrat von Bombardier tagte am Dienstag bis 17 Uhr, begleitet wurde die Sitzung von Protesten der Belegschaft gegen den erneuten Stellenabbau. Im Oktober hatte der Konzern bekanntgegeben, dass bis Ende 2018 7500 Stellen wegfallen sollen. Im Februar hatte es schon 270 Mitarbeiter in Hennigsdorf getroffen (MAZ berichtete). Über konkrete Zahlen, wie viele Mitarbeiter dieses Mal in Hennigsdorf entlassen werden sollen, sei aber in der Sitzung nicht diskutiert worden, erklärte Betriebsratschef Michael Wobst. Er geht trotzdem davon aus, dass Hennigsdorf massiv betroffen sein wird. Immerhin sollen weltweit 5000 Arbeitsplätze bei der Zugsparte Bombardier Transportation wegfallen, die in deutschen Werken stark vertreten ist. „Da kann man sich an zehn Fingern abzählen, dass Hennigsdorf auch betroffen sein wird.“

Mehr Klarheit könnte es bei der nächsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses von Bombardier geben, der am 28. und 29. November wieder in Hennigsdorf zusammenkommt. „Da könnten konkrete Zahlen auf den Tisch kommen“, so Wobst. Es sei aber wiederum nicht sicher, dass der Ausschuss überhaupt zusammenkomme. Eine Sitzung, die für den 3. November anberaumt war, sei damals einfach abgesagt worden.

Zuletzt hatte der Hennigsdorfer Betriebsrat regelmäßige Gespräche mit dem Management über die Zukunft abgehalten. Es blieb allerdings – zum Leidwesen der Beschäftigten – bei vier solcher Treffen.

Von Marco Paetzel

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