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Bombardier berät über Job-Abbau

Hennigsdorf Bombardier berät über Job-Abbau

In Hennigsdorf sind rund 1000 Jobs beim Schienenfahrzeughersteller Bombardier bedroht. Am Freitag kommt nun der Aufsichtsrat des Konzerns in Berlin zusammen, um über die Zukunft des Unternehmens zu sprechen. Bis Juli solle es Klarheit für die Arbeitnehmer geben.

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Neue Proteste in Hennigsdorf sind nicht ausgeschlossen.

Quelle: Enrico Kugler

Hennigsdorf/Berlin. Der Arbeitsplatzabbau beim Zughersteller Bombardier Transportation beschäftigt am Freitag den Aufsichtsrat in Berlin. Im Hennigsdorfer Werk sind knapp 1000 Jobs bedroht. „Es geht in der Aufsichtsratssitzung darum, an einer tragfähigen und einvernehmlichen Lösung für die Zukunft von Bombardier in Deutschland zu arbeiten“, sagte ein Sprecher des Konzerns. Ziel sei es, in enger Abstimmung mit der Arbeitnehmervertretung bis Juli Klarheit für Unternehmen und Mitarbeiter zu schaffen.

Die Zugsparte des kanadischen Flugzeug- und Bahnkonzerns Bombardier hatte angekündigt, bis Ende 2018 weltweit 5000 Arbeitsplätze zu streichen. Die Zugsparte macht insgesamt zwar Gewinn, bleibt in Deutschland aber hinter den eigenen Erwartungen zurück. Ziel ist, mit den deutschen Werken zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen.

Beim Hennigsdorfer Betriebsrat schließt man indes nicht aus, dass es demnächst wieder zu Protestaktionen kommt, sollten die Gespräche nichts einbringen.

Von MAZonline

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