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Oberhavel Bombardier gegen Rassismus
Lokales Oberhavel Bombardier gegen Rassismus
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22:11 14.08.2015
Der Mann hatte angegeben, Mitarbeiter des Schienenfahrzeugherstellers Bombardier in Hennigsdorf zu sein. Das Unternehmen schwieg zu der Personalie. Quelle: Archiv
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Hennigsdorf

Ein Hennigsdorfer hat auf Facebook den Angriff eines 37-Jährigen mit einer zerbrochenen Bierflasche auf zwei Asylbewerber verteidigt, der sich am vergangenen Wochenende am Hennigsdorf Bahnhof ereignete. Asylbewerber und Wirtschaftsflüchtlinge, schrieb der Mann im Sozialen Netzwerk, brächten so viel Hass auf andere Völker und Nationalitäten und kriminelle Energie mit. „Dagegen ist unser letztes bisschen Nationalstolz bzw. unsere Angst Fremde im eigenen Land zu werden Kinderkaffee.“

Der Schienenfahrzeughersteller Bombardier, bei dem der Mann laut seinem Facebook-Profil arbeitet, sah sich daraufhin genötigt, eine Erklärung gegen Rassismus abzugeben. Ethische Prinzipien wie Toleranz und Respekt - sowohl unter den Mitarbeitern als auch gegenüber der Gesellschaft - seien unverrückbarer Bestandteil der Unternehmenskultur.

„Bombardier Transportation distanziert sich ausnahmslos von Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung“, hieß es in der Erklärung. Ob der Mann tatsächlich für Bombardier arbeitet, dazu wolle sich das Unternehmen nicht äußern. „In einem solchen Fall würden wir aber auf jeden Fall das Gespräch mit dem Mitarbeiter suchen“, erklärte ein Sprecher.

Von Marco Paetzel

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