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Oberhavel Bombardier will Kündigungen vermeiden
Lokales Oberhavel Bombardier will Kündigungen vermeiden
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19:25 10.08.2016
Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) sprach im März auf der Kundgebung vor dem Bombardier-Werkstor. Quelle: Paetzel
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Hennigsdorf

270 Stellen wollte Bombardier in Hennigsdorf streichen, nur 90 davon sind noch im Unternehmen. Die restlichen 180 waren Leiharbeiter oder sind in Rente gegangen. „Den verbliebenen Mitarbeitern wird eine relativ attraktive Austrittsprämie angeboten, damit sie das Unternehmen verlassen“, erklärte Betriebsratschef Michael Wobst. Betroffene Entwicklungsingenieure und kaufmännische Angestellte dürften auf dem Arbeitsmarkt begehrt sein. Das Ausstiegsangebot laufe bis Ende Oktober. Der Betriebsrat hofft, dass sich betriebsbedingte Kündigungen auf diese Weise vermeiden lassen. Sollte das nicht klappen, werde man ab November über Interessenausgleich und Sozialplan verhandeln, so Wobst.

Zudem hat der Konzern auf die Proteste nach den angekündigten 1430 Entlassungen in ganz Deutschland reagiert. Am Dienstag gab es ein erstes Treffen von Management, Gesamtbetriebsrat und IG Metall in Hennigsdorf. „Wir treffen uns nun alle zwei Wochen“, so Wobst. Dabei soll der Betriebsrat in Entscheidungen eingebunden werden. In Hennigsdorf sei die Serienfertigung gefährdet, langfristig der ganze Standort. Noch für dieses Jahr wurden weiteren Entlassungen erwartet. Ob sich das abwenden lässt, ist ungewiss. „Ich bin verhalten optimistisch, was die Gespräche angeht“, sagte Wobst.

Von Marco Paetzel

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