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Stilisierte Boote als Wegweiser

Finowmaßkähne als Rastplatz und Informationsquelle Stilisierte Boote als Wegweiser

Ein Finowmaßkahn ist am August-Wilhelm-Steg in der Nähe des Servicehafens endgültig vor Anker gegangen – auf dem Trocknen. Selbst die Anlieger, auch Hafenkapitän Zander, wussten nicht genau, was das stilisierte Boot sollte. Im Landkreis Oberhavel sind 15 davon gebaut und bereits platziert worden.

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Der stilisierte Finowmaßkahn an der Havel.

Quelle: Ina Nehls

Oranienburg. Von Elfie Fischer vom Landwirtschaftsamt Oberhavel war zu erfahren, dass der stilisierte Finowmaßkahn kein Unikat ist. Im Landkreis Oberhavel sind 15 davon gebaut und bereits platziert worden.
An der Havel in Oranienburg, am Kanal und am Tierpark Germendorf. Die allererste stilisierte Nachbildung eines Fi nowmaßkahns steht in Schwante. Sie soll als Anlaufpunkt für Touristen dienen. Viel Edelstahl, wenig Holz – wer nicht wüsste, dass das neue touristische Informations- und Leitsystem im Landkreis Oberhavel um nachgebaute Finowmaßkähne ergänzt werden soll, hätte den Kahn wohl nicht als solchen erkannt. Auf dem Boden soll eine Oberhavel-Karte angebracht werden, damit man sieht, wo man hinfahren könnte; lokale Werbung kann das Metall zieren; und Fahnen sollen am Mast wehen.

Elfi Fischer von der Kreisverwaltung sieht das Projekt bereits aus den ersten Erfahrungen als gelungen an. Karten, Fotos und kleine Texte weisen auf Sehenswürdigkeiten hin oder nennen Personen und Persönlichkeiten, die sich historische Verdienste erworben haben.

Gefertigt wurde der Kahn beim Tüv Rheinland in Zehdenick und in Hohen Neuendorf von fünf Langzeitarbeitslosen. Sie sollen die Arbeit mit hochwertigen Materialien und geregelten Tagesabläufen wieder lernen.

Der Europäische Sozialfonds fördert dies mit etwa 1200 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Etwa 180000 Euro kostet das Material; 75 Prozent davon steuert der Europäische Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes bei. Den Rest hatte der Landkreis Oberhavel übernommen, die Pflege der kleinen Anlagen aber muss die jeweilige Kommune „wuppen“, im Fall des Kahns am Schlosshafen an der Havel also die Stadt Oranienburg. in

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