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Oberhavel Brand bei Zehdenick: Es war nichts zu retten
Lokales Oberhavel Brand bei Zehdenick: Es war nichts zu retten
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14:44 29.12.2015
Scheune in Flammen Quelle: MAZ
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Zehdenick

Am späten Montagabend gegen 23:45 Uhr ging bei der Polizei der Notruf ein: Großbrand im Zehdenicker Ortsteil Kappe im Landkreis Oberhavel.

Sofort machte sich ein Streifenwagen in Richtung des gemeldeten Brandortes auf. Vor Ort ein Flammenmeer. Eine 15 x 40 Meter große Scheune hatte Feuer gefangen.

Die Feuerwehr war mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Quelle: MAZ

Auf rund 600 Quadratmetern breiteten sich das Feuer aus. Heuballen und Landmaschinen wurden ein Opfer der Flammen. Ersten Informationen zufolge brannten rund 800 Heuballen, ein Traktor und ein Frontlader. Der Schaden, so wird vermutet, wird bei rund 200.000 Euro liegen.

Am Morgen wurde der ganzen Schaden sichtbar. Quelle: Stefan Blumberg

Die Feuerwehr, angerückt mit rund 50 Kräften, ließ die Scheune kontrolliert abbrennen.

Wie die Polizei am frühen Dienstagmorgen gegenüber MAZonline sagte, waren Personen oder andere Gebäude nicht von dem Feuer gefährdet.

Brandstiftung wahrscheinlich

Eine Polizeisprecherin sagte, dass man zurzeit von Brandstiftung ausgehe. Nähere Informationen seien aber erst im Laufe des Tages zu erwarten. Noch können die Experten der Kriminalpolizei den Brandort nicht betreten. Für Brandstiftung spricht, dass es in den letzten Tagen wiederholte rund um Zehdenick wiederholt zu großen Bränden kam.

Alle Jahre wieder...

Es klingt wie ein schlechter Scherz, doch alle Jahre wieder treiben Brandstifter in Oberhavel ihr Unwesen. In den vergangenen Tagen gab es immer wieder Feuer in der Region. Die mögliche Serie ist allerdings kein Einzelfall im Landkreis. Wir blicken zurück.

Am frühen Sonntagmorgen hatte ein Autofahrer gegen 2 Uhr an der Ortsverbindungsstraße zwischen Zehdenick und Klein-Mutz einen brennenden Stall bemerkt. Er informierte sofort die Leitstelle der Rettungskräfte.

Feuerwehrleuten gelang es, das Feuer schnell zu löschen. Teile des Daches wurden zwar zerstört, das Gebäude blieb jedoch intakt und ist damit weiter als Stall brauchbar. Der Stall war derzeit glücklicherweise ungenutzt, so dass keine Menschen, Tiere oder hochwertige Sachen beschädigt wurden.

Die Höhe des Schadens ist allerdings noch nicht bekannt. Auch zur Brandursache konnte die Polizei keine Angaben machen. Die Kripo ermittelt.

Rund 20 Stunden später, am Sonntagabend gegen 23 Uhr, wurden zwei Forstmaschinen im Waldgebiet Zur Hasenheide nahe Himmelpfort in Brand gesetzt. Der Harvester und die Rückezugmaschine brannten komplett aus; der Schaden beträgt 100.000 Euro. Ein Übergreifen des Brandes auf angrenzende Bäume konnte durch die Feuerwehr verhindert werden.

Der Geschädigte wurde bereits am 11. Dezember Opfer einer ähnlichen Brandstiftung mit 300.000 Euro Schaden.

Von MAZonline

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