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Bruder will mitmischen – Lage eskaliert

Bötzow Bruder will mitmischen – Lage eskaliert

Nachdem er sich in Bötzow mit seinem Pkw überschlagen hatte und dabei verletzt wurde, verweigerte ein 26-Jähriger die Einweisung ins Krankenhaus und leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten. Als dann auch noch sein 21-Jähriger Bruder eingreifen wollte, wurde die Situation unübersichtlich. Sechs Ermittlungsverfahren sind die Folge.

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Die Polizei wurde nach Bötzow gerufen.

Quelle: dpa

Bötzow. Eine 56-jährige Pkw-Fahrerin wollte am Freitag auf der Wansdorfer Chaussee in Bötzow einen vorausfahrenden Pkw überholen. Sie bemerkte nicht, dass sie selbst gerade von einem Pkw überholt wurde. Der 26-jährige Pkw-Fahrer konnte einen Zusammenstoß durch Ausweichen verhindern, kam jedoch nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Aufgrund der Verletzungen sollte der 26-jährige Fahrer in ein Krankenhaus nach Berlin eingeliefert werden. Er stand offensichtlich unter Alkohol-und Drogeneinfluss und verweigerte jegliche Hilfemaßnahmen, so dass eine Zwangseinweisung durch den behandelnden Notarzt erfolgte. Bei der Durchsetzung der Zwangseinweisung unterstützten Polizeibeamte den Arzt.

Während der 26-jährige Verletzte aktiven Widerstand leistete, eilte sein 21-jähriger Bruder zum Verletzten und griff die Polizeibeamten an. Dieser konnte unter Einsatz körperlicher Gewalt sowie Pfefferspray davon abgehalten werden.

Der Bruder stand ebenfalls unter Einfluss von Drogen und war mit einem nicht am Unfall beteiligten Pkw zur Unfallstelle gefahren. Nach ambulanter medizinischer Versorgung und einer Blutentnahme vor Ort wurde der 21-jährige Bruder an seinen Vater übergeben.

Auch bei dem verletzten 26-jährigen Fahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet. Zudem wurde im Fahrzeug des verletzten 26-jährigen Fahrers eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Während der Widerstandshandlungen wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Es wurden insgesamt sechs Ermittlungsverfahren wegen Fahren unter Alkohol- und Betäubungsmitteln, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Strafvereitelung und Besitz von Betäubungsmitteln eingeleitet.

Von MAZonline

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