Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Buchberger gegen Kitagebühren

Hennigsdorf Buchberger gegen Kitagebühren

Dietmar Buchberger, der Bürgermeisterkandidat der AfD für die Wahl in Hennigsdorf im September, hat sich am Montagabend im Gasthaus am Dorfanger rund 40 Besuchern vorgestellt. Er wolle unter anderem eine kostenlose Kitabetreuung für Hennigsdorf sowie Sicherheitspartner für die Stadt.

Voriger Artikel
Tanzen in Gummistiefeln
Nächster Artikel
Lage in Leegebruch entspannt sich

Dietmar Buchberger stellte sich im Gasthaus Dorfanger rund 40 Leuten vor.

Quelle: Foto: Marco Paetzel

Hennigsdorf. Das Gasthaus am Dorfanger war gut gefüllt, etwa 40 Besucher saßen an den Tischen. Sie waren gekommen, um sich einen Eindruck von Dietmar Buchberger zu verschaffen, den die Hennigsdorfer AfD ins Bürgermeisterrennen schickt. Zunächst wies er den Vorwurf von sich, seine Partei stehe politisch rechts. „Wir sind eine Partei des gesunden Menschenverstandes“, so der 59-jährige Mediziner, der seit vier Jahren in der Partei ist.

Er skizzierte drei Punkte, die ihm besonders wichtig seien. Zunächst wolle er eine kostenlose Kitabetreuung in Hennigsdorf einführen, auch die Kitazeiten sollten flexibler werden. „Wir müssen auch eine Lösung für Schichtarbeiter finden, die lange arbeiten müssen“, so der einstige Sozialdemokrat. Zudem wolle er als Bürgermeister dafür sorgen, dass die Stadt als Bürge auftrete, wenn Hennigsdorfer ihre eigenen Vier Wände kaufen wollten. „Das Risiko ist gering. Im Zweifel gehört der Stadt die Immobilie und die Bürger werden Mieter.“ Buchbergers dritte Forderung ist eine Sicherheitspartnerschaft wie es sie auch in Bärenklau gibt, wo Bürger mit Rundgängen die Polizei unterstützen. In Velten war ein solcher Vorstoß der SPD im vergangnen Jahr gescheitert, weil es nicht genug Freiwillige gab (MAZ berichtete). „In Hennigsdorf würden wir das aber schaffen“, glaubt Buchberger. Auch mehr Park-and-Ride-Plätze, Stadtbuslinie oder bessere Mobilfunkabdeckung für Nieder Neuendorf schweben dem Kandidaten vor. Er könne als Bewohner des Ortsteils nur in der Küche telefonieren, das könne nicht sein. Zudem sollten die Bürger von kommunalen Gebühren entlastet werden, die sie mit den Mietkosten begleichen.

Von Marco Paetzel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg