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Oberhavel Bürger fürchten Unfälle auf Marwitzer Straße
Lokales Oberhavel Bürger fürchten Unfälle auf Marwitzer Straße
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19:45 05.10.2016
Die marode Marwitzer Straße soll saniert werden. Quelle: Foto: Paetzel
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Hennigsdorf

Eigentlich sollte es ein informativer Abend werden. Verwaltungsmitarbeiter wollten Anliegern der Marwitzer Straße am Dienstag Details des Straßenausbaus vorstellen, der 2017 beginnen soll. Doch die Bürger hatten Wut im Bauch, vor allem wegen der Entscheidung, dass es statt einer Ampel an der Kreuzung Waidmannsweg/Marwitzer und Friedrich-Wolf-Straße eine Querungsinsel geben soll. Der Zebrastreifen soll dort entfernt werden. „Zeigen sie mir eine alte Frau oder Kinder, die sicher über die Verkehrsinsel kommen“, so ein Anwohner. Ein anderer klagte, dass schon jetzt beim Zebrastreifen kaum Autofahrer anhielten. „Morgens wird da einfach rübergeheizt.“ Mit einer Verkehrsinsel würden morgens Massen von Schülern zwischen Bussen, Lkw und Autos umher springen. „Da hat es schon so oft fast gekracht, weil ein Kind noch rübergerannt ist.“

Fachdienstleiter Dirk Asmus zeigte Verständnis, allerdings gebe es an dieser Stelle nicht genügend Fußgänger und Verkehr, damit eine Ampel genehmigt werden könne. Zudem gebe es an Ampeln, etwa in Nieder Neuendorf, wesentlich mehr Unfälle als an Querungsinseln.

Ein Bürger erkundigte sich , ob auf der stark befahren Marwitzer Straße Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung möglich seien. „Das ist und bleibt eine Landesstraße, die den Verkehr zügig durchfließen lassen muss“, antwortete Dirk Asmus. Man sei aber mit dem Landesbetrieb Straßenwesen darüber im Gespräch, ob man Flüsterasphalt verwenden könne, der die Rollgeräusche nochmals erheblich reduzieren könnte.

Während der Sanierung solle es eine halbseitige Sperrung geben, damit Anwohner, Busse oder Rettungskräfte durchkommen. „Die anderen Verkehre werden über Autobahn und Veltener Straße umgeleitet“, so Asmus.

Die Anlieger tragen 55 Prozent der Kosten für die Sanierung der Nebenanlagen.

Von Marco Paetzel

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