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Oberhavel Bürgerhaushalt ja oder nein?
Lokales Oberhavel Bürgerhaushalt ja oder nein?
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17:32 14.11.2017
Wollen die Granseer Bürger selbst Geld ausgeben? Quelle: FOTO: ag visuell
Gransee

Die Granseer sind aufgerufen, sich zum Thema Bürgerhaushalt zu äußern. „Ihre Meinung ist gefragt“, heißt es im jüngst erschienenen Amtsblatt. Bis zur 49. Kalenderwoche (4. bis 10. Dezember) können die Einwohner ihre Ansicht dazu darlegen, ob es ihn künftig geben soll oder nicht. Für die Befragung hatten sich die Mitglieder des Finanz-, Sozial- und Kulturausschusses der Stadt Gransee im September entschieden. Bei ihnen selbst herrscht eine zwiegespaltene Auffassung darüber, ob ein Bürgerhaushalt eingeführt werden soll; auch deshalb, weil der organisatorische Aufwand sehr hoch sei, hieß es im September. Die Höhe eines möglichen Etats steht noch nicht fest; Vorschläge bewegten sich zwischen 7000 und 10 000 Euro im Jahr. Mit einem Bürgerhaushalt wird Einwohnern die Möglichkeit eingeräumt, sich an Projekten in der Kommune zu beteiligen. Die Vorschläge kommen von den Bürgern.

Solche Fragen sollen beantwortet werden: Wie hoch ist der finanzielle Rahmen für Bürgerprojekte? Woher kommen die Mittel? Kürzung von Mitteln für bestehende Ausgaben? Zusätzliche Einnahmen? Wenn es einen Bürgerhaushalt geben sollte, wird das nicht vor 2019 sein. Sollte er nicht eingeführt werden, haben die Bürger trotzdem die Chance, sich mit Vorschlägen an ihre Ortsbeiratsmitglieder oder die Mitglieder des Finanz-, Sozial- und Kulturausschusses der Stadt zu wenden.

Wer sich zu dem Thema äußern möchte, kann dies bis Anfang Dezember tun: per Brief an das Amt Gransee, Baustraße 56, 16775 Gransee, oder per E-Mail an fbeins@gransee.de.

Von Stefan Blumberg

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