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Oberhavel Bürgermeister fordern Radweg nach Summt
Lokales Oberhavel Bürgermeister fordern Radweg nach Summt
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15:52 27.05.2016
Zwischen Summt und Wensickendorf ist an der Landesstraße kein Platz für Radfahrer. Quelle: Archiv-Foto: Andreas Koska
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Mühlenbecker Land

In einem gemeinsamen Brief an Infrastrukturministerin Kathrin Schneider haben die Bürgermeister von Oranienburg und dem Mühlenbecker Land gefordert, dass dem Bau eines straßenbegleitenden Radweges entlang der L 21 von Mühlenbeck-Summt über Zühlsdorf nach Oranienburg-Wensickendorf eine angemessen hohe Priorität in der Bedarfsliste eingeräumt wird. Parallel bitten Hans-Joachim Laesicke und Filippo Smaldino-Stattaus (beide SPD) die Ministerin, die Voraussetzungen für eine zeitnahe Realisierung zu schaffen.

In der aktuellen Bedarfsliste findet sich der Radweg erst in der Prioritätengruppe B unter der Nummer 63 wieder. Diese Einordnung in das Ausbauprogramm basierte selbstverständlich auf einer gründlichen und detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse. Dennoch sei der Bau dieses Radweges von großer Bedeutung für die Region nördlich von Berlin ist, weil dadurch wichtige touristische Effekte erzielt werden können.

Viel getan, um den Ort touristisch zu stärken

Der Siedlungsbereich Summt habe sich in den vergangenen Jahren zu einem attraktiven Ausflugsziel für Tagestouristen entwickelt, heißt es in dem Schreiben. Mit dem Aufbau eines touristischen Wegeleitsystems, der Ansiedlung einer vielfältigen Gastronomie (vier Gaststätten, mehrere Imbissanbieter) und der Gründung der Nordic-Walking-Gruppe Summt sei in der Vergangenheit viel geleistet worden, um diesen Bereich touristisch zu stärken.

Nicht nur Summt und Zühlsdorf, sondern auch der Ortsteil Wensickendorf sei mit seinem Haltepunkt der Heidekrautbahn idealer Ausgang- und Endpunkt für Rad- und Wandertouren in die Region, die mit der neuen Wegeverbindung kombiniert werden könnten. In östlicher Richtung biete die Region um Wandlitz herum sowohl Badegästen als auch Museeumsbesuchern attraktive touristische Ziele an. In westlicher Richtung könne die Radwegeverbindung wahlweise über die Regionalparkroute „Rund um Berlin“ als Zuwegung zum Bauernmarkt oder zum Briesetal bis nach Birkenwerder mit Anschluss an den Radfernweg Berlin-Kopenhagen genutzt werden. In Richtung Süden sei die Anfahrt über Schildow und Schönfließ zum Berliner Mauerweg möglich. Diese Verbindung ließe sich auch bestens in die geplante Knotenpunktwegweisung des Landkreises Oberhavel integrieren.

Beste Voraussetzungen für durchdachte Radwegangebote

Die unmittelbare Nähe zu Berlin sowie die landschaftliche attraktive Lage im Naturpark Barnim seien beste Voraussetzungen, um durch sichere und durchdachte Radwegeangebote mehr Gäste für unsere Region zu gewinnen und damit den Wirtschaftsfaktor Tourismus zu stärken.

Schließlich liefere der Radwegebau durch die Trennung der Verkehrsarten Radfahrer, Fußgänger und motorisierter Verkehr auch einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit, was nicht zuletzt auch dem Alltagsradverkehr zugute käme. Die Distanz nach Berlin sei in Anbetracht der Elektromobilität, die zunehmend auch den Radverkehr erfasst, durchaus zu bewältigen.

Von Helge Treichel

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