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Oberhavel Bürgerwünsche für die Innenstadt
Lokales Oberhavel Bürgerwünsche für die Innenstadt
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00:24 09.09.2015
Einwohner können ihre Wünsche und Anregungen für die Stadt in die Diskussion einbringen. Quelle: Ulrike Gawande
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Velten

Wenn es nach den Wünschen der jüngsten Einwohner in Velten gehen würde, gäbe es demnächst nicht nur zahlreiche Spielplätze und eine Schwimmhalle, sondern auch mindestens einen Tierpark mit Streichelzoo in der Ofenstadt.

Auch die jüngsten Besucher bringen ihre Wünsche ein. Quelle: Ulrike Gawande

Denn zurzeit sind alle Bürger der Stadt eingeladen, sich mit ihren Ideen an der Gestaltung der Innenstadt Veltens zu beteiligen. Am Freitagabend eröffnete Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner in der ehemaligen Rossmannfiliale am Marktplatz die Ausstellung „Velten.Innen.Stadt. – Ideen für unsere attraktive Mitte“, die noch bis Anfang Oktober geöffnet ist. Die Präsentation der Arbeitsergebnisse zur Zentrumsgestaltung ist ein Teil eines mehrgliedrigen Bürgerbeteiligungsprozesses, zu dem auch eine Bürgerversammlung in der Ofenstadthalle am heutigen Montagabend gehört sowie eine Bürgerbefragung, die in den kommenden Wochen durchgeführt werden soll.

Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner hält ihre Eröffnungsrede in einen überdimensionalen Stadtplan. Quelle: Ulrike Gawande

„Die Innenstadt ist nicht nur das Herz unserer Stadt, eben unsere ,Mitte’, nein, sie ist der zentralste Lebensraum für alle Einwohner“, erklärte die Bürgermeisterin in ihrer Eröffnungsrede. Aber das Zentrum sei auch seit vielen Jahren Sorgenkind der Stadt. Unzählige politische Diskussionen wurden und werden deshalb ausgetragen. Die Partei Pro Velten entstand im Zuge der Auseinandersetzung über die Ansiedlung eines Vollsortimenters in der Innenstadt. Auch zu diesem Thema sind die Bürger eingeladen, sich in der Ausstellung zu äußern.

21 Tafeln zu fünf Themengebieten informieren die Bürger. Quelle: Ulrike Gawande

Auf 21 Tafeln zu fünf Themengebieten können sich Veltens Einwohner zuvor informieren, welche positiven Veränderungen für ihre Stadt in den letzten Jahren schon erreicht wurden und wo möglicherweise noch Handlungsbedarf besteht.

„Dass die Bürger eingeladen werden, sich Gedanken über ihre Stadt zu machen, hat jahrelang gefehlt“, lobt Thomas Lohmann die Idee der Ausstellung. Umso enttäuschender sei für ihn das Desinteresse der Bürger. Nur rund fünfzig Besucher waren zur Eröffnung gekommen, darunter zahlreiche Vertreter der verschiedenen politischen Fraktionen der Ofenstadt.

„Wir befürworten einen Vollsortimenter in der Innenstadt“, positionieren sich klar Jana und Rüdiger Klocke, die erst vor einem Jahr nach Velten gezogen sind. Jede Stadt brauche eine attraktive und lebendige Innenstadt, so die ehemaligen Bernauer, die nicht glauben, dass ein Vollsortimenter dem Einzelhandel und den anderen Supermärkten schaden würde: „Jeder Anbieter hat seine Kunden. Ein Vollsortimenter wäre ein Anziehungspunkt für Kunden und eine gute Ergänzung des Geschäftslebens der Stadt.“

Außerdem gäbe es genug „Schandflecken“ in der Stadt, erklärt Jana Klocke, die sich mit der Ofenstadt deshalb anfangs schwergetan habe. „Eigentlich müsste beispielsweise die Breite Straße die Visitenkarte der Stadt sein!“ Ein Grund, weshalb sie sich in der AG-Innenstadtgestaltung engagiert: „Wir sind neu hier, haben den Blick von außen und so die Möglichkeit, auch quer zu denken.“ Mittlerweile aber sähe sie, so die Neu-Veltenerin, den Umzug in die Ofenstadt als Glücksgriff, wobei sie auch an die gute Schulqualität denke.

Thementafeln zu „Kultur, Bildung und Freizeit“ Quelle: Ulrike Gawande

Unter den übrigen Besuchern war auch Ralf Sander, Geografielehrer am Veltener Gymnasium, der sich einen ersten Überblick verschaffen will, da die Präsentation gut zum Thema Stadtgeografie passe: „Ein Besuch mit den Schülern wird sich lohnen.“

Von Ulrike Gawande

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