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Burger King will auf die grüne Wiese

Birkenwerder Burger King will auf die grüne Wiese

In Birkenwerder wird momentan über die Ansiedlung von Burger King an der B96 diskutiert. Nach Hennigsdorf und Vehlefanz wäre es die dritte Filiale in Oberhavel. Bei den Mitgliedern des Ortsentwicklungsausschusses stieß diese Idee am Dienstagabend zunächst auf offene Ohren, jedenfalls der Teil mit dem Burger-Anbieter.

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Wo in Birkenwerder derzeit noch Butterblumen blühen, plant ein Projektentwickler den Bau einer Burger-King-Filiale.

Quelle: Helge Treichel

Birkenwerder. Ein Schnellrestaurant neben der Jet-Tankstelle an der Autobahn-Anschlussstelle in Birkenwerder? Dieser Vorschlag wird derzeit von den Gemeindevertretern diskutiert. Denn Burger King Deutschland beabsichtigt, an der Ecke B 96/An der Autobahn eine Filiale zu eröffnen. Der Baukörper soll dem Standardgebäude an der Autobahnabfahrt (Autobahnrasthof) Oberkrämer gleichen.

Bei den Mitgliedern des Ortsentwicklungsausschusses stieß diese Idee am Dienstagabend zunächst auf offene Ohren, jedenfalls der Teil mit dem Burger-Anbieter. Die Ansiedlung einer Spielhalle dagegen wird sehr kritisch gesehen. Dieses Meinungsbild deckt sich mit dem Ergebnis einer Umfrage, die Gemeindevertreter und Boddensee-Gastwirt Henrik Lehmann (SPD) im Internet via Facebook gestartet hatte. Eine Beschlussempfehlung gab es in der Sitzung aber nicht.

Burger King auf dem Rasthof Oberkrämer in Vehlefanz, direkt an der A10

Burger King auf dem Rasthof Oberkrämer in Vehlefanz, direkt an der A10. So könnte auch die Filiale in Birkenwerder aussehen.

Quelle: Robert Tiesler

Zunächst nutzte Andreas Nikoll von Burger King die Gelegenheit, die Ziele und Vorstellungen seines Unternehmens vorzustellen. Nach seinen Worten begrenzt sich die Zielgruppe auf kurz entschlossene Kraftfahrer auf der B 96. Die Autobahn stehe ausdrücklich nicht im Fokus. Ziel sei es, Arbeitsplätze für 15 Festangestellte sowie zehn Teilzeitkräfte zu schaffen. Ziel sei eine Eröffnung Anfang nächsten Jahres. Der Werbepylon werde circa 8,50 Meter hoch sein und orientiere sich somit an der Höhe des Jet-Aufstellers. Wichtig sei dem Unternehmen aber eine konsensfähige Lösung. Dass ein solches Vorhaben auf der betreffenden Fläche allgemein zulässig ist, sagte Gemeinde-Stadtplaner Dandy Schliefke.

Das gelte allerdings nicht für eine Spielhalle, da sich im Umkreis von 500 Metern kein Jugendclub befinden dürfe, wurde während der Debatte behauptet. Dem widersprach Schliefke am Donnerstag. Laut brandenburgischer Gesetzgebung sei eine Spielhalle auch in der Nähe eines Jugendclubs durchaus möglich. Schliefke korrigiert damit nach Überprüfung der Fakten die falsche, aber unwidersprochen gebliebene Annahme aus dem Ortsentwicklungsausschuss.

Projektentwickler Jürgen Sachse kündigte nach dieser Korrektur an, das Ziel einer Spielhalle weiter verfolgen zu wollen. Diese zweite Nutzung sei in die Konzeption einbezogen worden, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit zu verbessern. Seine Gesellschaft verhandele derzeit über den Grundstückserwerb und habe bereits einen Vorvertrag geschlossen. Der Plan sei es, die Immobilien zu erstellen und an Burger King sowie einen weiteren Nutzer vermieten.

Von Helge Treichel

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