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Bushaltestellen für die Poststraße

Straßenausbau in Hennigsdorf Bushaltestellen für die Poststraße

Die Gegend um den Bahnhof soll attraktiver werden, deshalb wird nun die Poststraße saniert und für den Busverkehr verbreitert. Es sollen drei Bushaltestellen entstehen, zwei reguläre und eine für den Schienenersatzverkehr. Bund und Land übernehmen zwei Drittel der Kosten.

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Die Poststraße soll komplett umgebaut werden. Statt bislang 21 soll es dann aber nur noch zehn Parkplätze geben.

Quelle: Foto: Marco Paetzel

Hennigsdorf. Die Hennigsdorfer Poststraße soll ein neues Gesicht erhalten, für die durchfahrenden Busse wird sie ab August um einen auf dann 6,50 Meter verbreitert. Für den westlichen Gehweg gibt es dann keinen Platz mehr, er fällt der Verbreiterung zum Opfer. Damit will die Hennigsdorfer Stadtverwaltung den Bahnhof als Verkehrsknotenpunkt weiter ausbauen. Die Mitglieder des Hauptausschusses stimmten nun für diese Maßnahme, die Stadtverordneten müssen darüber nicht mehr entscheiden.

Der Ausbau der Straße wird im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Stadtzentren“ geschehen, Bund und Land übernehmen zwei Drittel der Kosten. Insgesamt sind für den Ausbau kosten von rund 260 000 Euro geplant, die Stadt Hennigsdorf müsste rund 87 000 Euro davon selbst tragen. Für den Schienenersatzverkehr soll am südlichen Ende der Poststraße endlich eine barrierefreie Haltestelle gebaut werden. Bislang gab es zwar provisorisch aufgestellte Haltestellen, die allerdings nicht barrierefrei waren. Am nördlichen Ende der Poststraße indes sollen zwei weitere neue Bushaltestellen gebaut werden, so will die Stadt in Abstimmung der OVG das Busnetz verdichten und es attraktiver machen. Die beiden Haltestellen sollen jeweils eine Wartehalle bekommen, jene für den Schienenersatzverkehr nicht. Alle drei Haltestellen sollen 18 Meter lang werden und LED-Beleuchtung bekommen. Nach dem Umbau der Straße soll es weiter Kurzzeitparkplätze geben, statt 21 werden es aber nur noch zehn sein.

Auf Antrag der CDU/FDP-Fraktion werden im Zuge des Ausbaus jeweils neun Bügel zum Anschließen für Fahrrädern im nördlichen Bereich der Poststraße installiert. Dafür stimmten die Mitglieder des Hauptausschusses einstimmig.

Keine Mehrheit fand dagegen der Änderungsantrag von CDU/FDP, die Poststraße zu einem 7,50 Meter breiten Verkehrsraum umzubauen, der von Bussen, Autos, Fahrrädern und Fußgängern gleichermaßen genutzt werden kann. Es gehe darum, auf möglichst geringem Raum ohne Höhenunterschiede eine Fläche für alle zu schaffen. „Die Verkehrsflächen gehen ineinander über und werden nur optisch voneinander getrennt“, erklärte Birgit Tornow-Wendland (CDU) das sogenannte „Shared Space“-Konzept, das dahinter steht. „Wir machen das dann auf 100 Metern, aber das führt doch auf so kurzer Strecke bei den Bürgern eher zu Verwirrung“, sagte Michael Mertke (SPD) dazu. Am Ende gab es für diesen Änderungsantrag keine Mehrheit im Ausschuss.

Von Marco Paetzel

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