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Buslinie zur Gedenkstätte erneut unter der Lupe

Ministerin schaltet sich ein Buslinie zur Gedenkstätte erneut unter der Lupe

Die Besucherströme und der Bedarf für den Nahverkehr zur Gedenkstätte Sachsenhausen werden evaluiert. Die Ergebnisse sollen die Grundlage für eine passgenauere Anbindung der Gedenkstätte an den Öffentlichen Personennahverkehr bilden. Dieses haben Kulturministerin Münch (SPD), Landrat Weskamp (SPD) und Stiftungsdirektor Morsch vereinbart.

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Der Transfer der Besucher der Nationalen Mahn-und Gedenkstätte Sachsenhausen vom Oranienburger S-Bahnhof zur Gedenkstätte läuft über die Stadtlinie 804.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Die genauen Besucherströme und der Bedarf für den Nahverkehr zur Gedenkstätte Sachsenhausen werden evaluiert. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden dann die Grundlage für eine zukünftig passgenauere Anbindung der Gedenkstätte an den Öffentlichen Personennahverkehr bilden. Dieses Vorgehen haben Kulturministerin Martina Münch (SPD), Oberhavel-Landrat Ludger Weskamp (SPD) und Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, vereinbart. Im Rahmen der Evaluierung soll ermittelt werden, wie viele Besucher den Nahverkehr nutzen würden und wie der Bedarf an unterschiedlichen Tagen, Zeiten und Monaten ist. Die Untersuchung soll in diesem Jahr auf den Weg gebracht und mehrsprachig durchgeführt werden. Kulturministerin Martina Münch erklärt dazu: „Die Gedenkstätte Sachsenhausen ist ein Erinnerungsort von herausgehobener Bedeutung. Nicht nur angesichts der großen Zahl von Besuchern ist eine angemessene Anbindung der Gedenkstätte unerlässlich. Mit der jetzt verabredeten Evaluierung bekommen alle Beteiligten eine solide Planungsgrundlage.“

„Das Machtwort der Kulturministerin Martina Münch zur Busanbindung der Gedenkstätte Sachsenhausen wird von uns begrüßt“, teilte Thomas von Gizycki von der Fraktion Grüne/Piraten im Kreistag Oberhavel am Mittwochnachmittag in einer Presseerklärung mit. Das, was eigentlich selbstverständlich sei, nämlich bei der Gendenkstätte von einem Erinnerungsort von herausgehobener Bedeutung zu sprechen, die nicht nur angesichts der großen Zahl von Besuchern eine angemessene Anbindung braucht, scheine bei den Verantwortlichen in Oranienburg und im Landkreis nicht selbstverständlich zu sein. Unabhängig von dieser angeregten Untersuchung zur Verbesserung der Taktfrequenz, so der Grünen-Politiker weiter, blieben die Probleme der Anwohner durch die hohen Besucherzahlen und die damit verbundene Verkehrsbelastung. Die Fraktion Grüne/Piraten rege daher an, sich auch über die Linienführung und die Ausschilderung der Haltestellen Gedanken zu machen. Dabei sehe man in erster Linie die Stadt Oranienburg in der Verantwortung.

Von Bert Wittke

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