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Oberhavel Busstreit: Wie viele fahren zur Gedenkstätte?
Lokales Oberhavel Busstreit: Wie viele fahren zur Gedenkstätte?
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18:11 20.02.2017
In der Gedenkstätte wurden Unterschriften für eine bessere Busverbindung gesammelt. Quelle: Marco Winkler
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Oranienburg

Der Landkreis sieht sich bestätigt. Im Streit um die Busanbindung vom Bahnhof zur Gedenkstätte Sachsenhausen hatte der Kreis beharrt, die Linie 804 sei nur zu Stoßzeiten ausgelastet, was eine Erweiterung der Linie nicht rechtfertigen würde. Zur Bestätigung wurde eine Fahrgastzählung vorgenommen.

Der Geschäftsführer der Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG), Klaus-Peter Fischer, informierte am Montag Wirtschaftsausschuss über die Ergebnisse. Die Zählung fand vom 4. bis 29. Januar statt. Mittels Sensoren an den Türen der Gelenkbusse wurden insgesamt 21 638 Fahrgäste – einschließlich Zeitpunkt und Haltestelle des Ein- und Ausstiegs – automatisch registriert.

Fischer betonte, dass die angebotenen Kapazitäten auf der Linie 804 im Januar ausreichend waren. „Unsere Busse können bis zu 150 Fahrgäste gleichzeitig transportieren. Ab 120 Personen sehen wir aufgrund des tatsächlich verfügbaren Platzangebotes einen Handlungsbedarf. Während des gesamten Zeitraums haben wir uns bis auf eine Ausnahme unterhalb dieser Grenze bewegt“, so Fischer.

Auf den 324 Fahrten beförderte die OVG auf der gesamten Linie montags bis freitags durchschnittlich 1012 Fahrgäste pro Tag. Dies entspricht 56 Personen pro Fahrt. Zu den Mitfahrern zählen unter anderem Schüler der Torhorst- Gesamtschule.

Von 10 bis 16.30 Uhr wurde der Bus am stärksten nachgefragt. Beispielsweise nutzten am 4. Januar 106 Fahrgäste die Buslinie um 12.23 Uhr in Richtung Gedenkstätte. In der Gegenrichtung fuhren am 10. Januar um 15.17 Uhr 110 Personen mit dem Bus zum S-Bahnhof. Sonnabend und Sonntag fiel die Zahl etwas geringer aus. Hier lag die durchschnittliche Auslastung bei 428 Fahrgästen pro Tag.

Hintergrund: Im Mai vorigen Jahres wurde eine Petition für eine bessere Busverbindung zur Gedenkstätte ins Leben gerufen. Mehr als 14 100 Menschen unterzeichneten. Als Stiftungsdirektor Günter Morsch die Unterschriften der OVG überreichen wollte, wurde er vom Chef Klaus-Peter Fischer brüsk zurückgewiesen. Eine hitzige Debatte wurde losgetreten, die bis heute andauert.

Von Marco Winkler

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