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CDU fordert Veränderung am Kreisel

Unfallschwerpunkt in Süd CDU fordert Veränderung am Kreisel

17-mal hat es allein im vergangenen Jahr am vergleichsweise neuen Kreisverkehr an der Saarlandstraße /Berliner Straße in Oranienburg gekracht. Die Fahrer kamen mit leichten Verletzungen, ihre Autos mit Blechschäden davon. Die Straßenverkehrsbehörde will den Unfallschwerpunkt nun mit zusätzlichen Markierungen entschärfen.

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Nicht jeder kriegt hier noch die Kurve.

Quelle: robert roeske

Oranienburg. 17-mal hat es allein im vergangenen Jahr an diesem Kreisel gekracht. Das hat CDU-Stadtchefin Nicole Walter-Mundt beim Kreis erfahren. Zum Glück habe es dabei meist nur Beulen im Blech gegeben und die Autofahrer kamen mit leichten Blessuren davon. Jetzt hat die Stadt-CDU die Forderung aufgemacht: „Den Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Und zugleich zu prüfen, ob Planungsfehler vorliegen“.

Der recht neue Kreisel an der Saarlandstraße/Berliner Straße ist nicht ganz ohne. Es gibt drei Knackpunkte: Autofahrer aus der Saarlandstraße, von der Birkenallee kommend, fahren nicht selten mit Karacho in den Kreisel ein: Für sie verläuft die Einfahrt ziemlich gerade. Zu Unfällen kommt es aber vor allem, weil es für die Autos auf der Berliner Straße aus Richtung Havelhausen zwei ganz kurze Ausfahrten hintereinander gibt: in die Saarlandstraße und anschließend in die Berliner Straße, bestätigt Tiefbauamtsleiter Stephan Bernard. Wer zu früh blinkt, sorgt für Verwirrung. Doch das „Zeitfenster“, um die Abfahrt zu signalisieren, ist eine Sache von Sekunden. Hinzu kommt die Abfahrt im spitzen Winkel.

Hier muss Änderung her. Das hat ein Vor-Ort-Termin des städtischen Tiefbauamtes und Vertretern des Straßenbauamtes am Donnerstagnachmittag ergeben. Mehr Klarheit sollen zusätzliche Markierungen im Kreisel bringen, damit sich die Autofahrer rechtzeitig „einfädeln“ können, wenn sie in die Saarlandstraße wollen oder eben in die Berliner. Von einem Planungsfehler könne hingegen keine die Rede sein. Für bauliche Veränderungen gebe es keinen Anlass. Bernard rechnet Ende August mit der Markierung. „Wir haben im Stadtverband die akuten Verkehrsprobleme erörtert“, so Walter-Mundt. Am Kreisel sah man Handlungsbedarf.

Die Stadt lässt derzeit ein neues Verkehrsentwicklungskonzept erarbeiten. „Auch ein Kreisel an der Lehnitzstraße/Picanstraße wäre sinnvoll. Wir halten auch am Brückenneubau über die Havel in der Verlängerung der Bothestraße fest“, so Walter-Mundt.

Von Heike Bergt

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