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Oberhavel CDU für nahtlosen Übergang von Schwante nach Kremmen
Lokales Oberhavel CDU für nahtlosen Übergang von Schwante nach Kremmen
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00:18 03.11.2013
Das Ortseingangsschild auf der B 273 soll weiter in Richtung Amalienfelde gerückt werden. Quelle: Robert Tiesler
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Schwante

Einen entsprechenden Beschlussantrag schickte der Fraktionsvorsitzende Bernd Ostwald an Matthias Schreiber, den Vorsitzenden des Gemeinderates. Konkret geht es um das gelbe Schwante-Schild auf der Bundesstraße zwischen Amselweg und Lindenweg. Die CDU möchte, dass die Ortslage Schwante bis zum Ortseingang von Kremmen-Amalienfelde ausgedehnt wird. So würden beide Dörfer ineinander übergehen, die Tempo-70- Zone könnte dann entfallen. Doch auch das Schild auf der Verbindungsstraße von Schwante nach Germendorf soll nach Willen der CDU versetzt werden. Von Germendorf kommend, soll laut dem Antrag das Ortseingangsschild noch vor dem Sommerswalder Abzweig aufgestellt werden. Auf der rechten Seite gibt es an dieser Stelle bereits zwei Grundstücke. Bislang ist dort Tempo 80 erlaubt.

"Durch diese Maßnahme wird auch der Übergang des Radwanderweges in Sommerswalde sicherer", schreibt Bernd Ostwald in seinem Antrag. "Für Anwohner der B273 und für Verkehrsteilnehmer, die aus Stichstraßen auf die B273 einbiegen, besteht wegen der Höchstgeschwindigkeiten von Tempo 70 oder 80 ein unnötig hohes Unfallrisiko." Auch der Lärm könnte gemindert werden.

Schwantes Ortsvorsteher Dirk Jöhling (BfO) sagte am Mittwoch auf Nachfrage der MAZ, dass auch im Ortsbeirat das Thema besprochen worden sei. Er ist gegen die Versetzung der gelben Schilder. "Wenn sich jeder an das Tempo70 zwischen Amalienfelde und Schwante halten würde, wäre das weiter vertretbar", so Jöhling. Aber gerade im Sommer seien es die Motorräder, die auf der betreffenden Strecke rasen würden.

Laut Jöhling gebe es vom Ordnungsamt in Oberkrämer bereits eine negative Aussage zu dem Vorhaben der CDU. Dirk Jöhling findet, dass es sinnvoller wäre, das erlaubte Tempolimit zu überwachen. "Das ist aus meiner Sicht die wirkungsvollste Maßnahme", sagte er am Mittwoch.

Wo die Ortslage beginnt und das entsprechende Schild steht, sei immer eine Ermessensfrage. Aus seiner Sicht wäre es kaum sinnvoll, schon bei Sommerswalde das Schwante-Schild aufzustellen. "Man will ja auf so einer Bundesstraße auch vorwärts kommen", so Jöhling. An besondere Vorkommnisse an den Einfahrten kann sich der Ortsvorsteher nicht erinnern.

Am 12. Dezember kommt der Gemeinderat das nächste Mal zusammen.

Von Robert Tiesler

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