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Café mit neuem Style

Wiedereröffnung der „Villa Grünler“ in Borgsdorf Café mit neuem Style

Mit einem hochwertigen Frühstücksangebot, einer großen Torten- und Törtchenauswahl und familiengerechter Ausstattung geht Chefin Katja Grünler-Erchinger aus Oranienburg mit der „Villa Grünler“ in Borgsdorf am Freitag an den Start. Sie hat das Café von ihrem Vater übernommen.

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Chefin Katja Grünler-Erchinger ist mit 31 eine erfolgreiche Geschäftsfrau.

Quelle: Heike Bergt

Borgsdorf. Bei einem ausgiebigen Frühstück den Tag beginnen und ein wenig die Seele baumeln zu lassen, das liebt auch die Oranienburgerin Katja Grünler-Erchinger. Allerdings kommt die Geschäftsfrau nur selten dazu. Im Moment schon gar nicht. Denn am Freitag, 15. Januar, um 7 Uhr heben sich die Jalousien an der „Villa Grünler“ in Borgsdorf wieder. Die 31-jährige hat sie sozusagen„innerfamiliär“ von ihrem Vater übernommen und dem Café einen zeitgemäßen Style verpasst: mit frischen Farben, neu gepolstertem Mobiliar, einem hochwertigen Frühstücksangebot und vor allem mit einem Profi-Kaffeeautomat aus dem Hause Schärf. „Kaffeespezialitäten aus Österreich, damit heben wir uns wirklich ab“, freut sie sich.

Natürlich gibt es auch neue Blumendeko, denn Katja Grünler ist eigentlich gelernte Floristin, hat aber später ihre Liebe zu Backkreationen entdeckt. Sie machte ihre Konditormeisterin und sich dann mit 24 Lenzen selbstständig. Sie betreibt den Backshop bei Pflanzen-Kölle, die florierende Backstube Grünler an der Berliner Straße in Oranienburg, dem täglichen Treffpunkt von Handwerkern, Geschäftsleuten, jungen Muttis und Anwohnern aus Süd, wo auch alle Torten und Kuchen hergestellt werden, die Brot- und Brötchenproduktion in der Backstube in Borgsdorf und nun auch das dortige Café und den Saal, in dem sie im Sommer 2014 ihre eigene Hochzeit gefeiert hat. Ehemann Jörg ist übrigens Fleischer und betreibt eine Fleischerei im Prenzlauer Berg.

Das Café in Borgsdorf soll vor allem die vielen jungen Familien im Ort stärker ansprechen: Es gibt deshalb dort auch eine Wickeltisch und wenn es Frühling wird, ein Kräuterbeet, Himbeeren zum Naschen und eine Spielecke für Kinder vor der Tür. Und das Freisitzareal ist neu bepflanzt. „Einen Kaffee trinken und die Kinder im Auge behalten – ich weiß doch wie das ist“, sagt die Mutti des zweieinhalbjährigen Max. Das Frühstückskonzept bietet jetzt neben einem „Mäusefrühstück“ für die Kleinen unter anderem ein Toskana-Frühstück, ein Frühstück für zwei oder ein Fitness-Frühstück. Wer sich am Morgen mal verwöhnen lassen möchte, ist hier richtig. Zudem sind der Chefin Torten- und Törtchenkreationen wichtig: „Wer will schon jedes Wochenende dasselbe essen?“ Ob sie noch selbst in der süßen Werkstatt steht? „Ja, 50 Prozent sind Arbeiten als Geschäftsfrau, die andere Hälfte bin ich Konditormeisterin.“

Bis Freitag bleibt noch viel zu tun, aber Katja Grünler schwört auf ihr Team von 38 Mitarbeitern: „Ohne sie ginge das alles nicht.“

Von Heike Bergt

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