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Charity Banditen gründen Verein

Borgsdorf Charity Banditen gründen Verein

Die Borgsdorfer „Charity Banditen“ sind jetzt ein Verein. Vereinszweck ist das Unterstützen hilfsbedürftiger Personen in prekären Lebensverhältnissen und die Kulturförderung.

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Unter diesem Logo, das von Stephan Burghardt entwickelt wurde, engagieren sich die Charity Banditen.

Quelle: Privat

Borgsdorf. Die „Charity Banditen“ sind jetzt ein Verein. In der vergangenen Woche fanden sich die sieben Gründungsmitglieder zusammen, um ihrer Initiative für die Obdachlosenhilfe auch einen rechtlichen Rahmen zu geben. Drei Vorstände führen ehrenamtlich den Vorsitz, das Gesicht bleibt jedoch Initiatorin Janette Budke, Friseurmeisterin aus Borgsdorf. Sie war erst kürzlich mit dem Ehrenamtspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet worden. Der Verein soll beim Amtsgericht eingetragen werden. Ziel sei es zudem, vom Finanzamt den Status der Gemeinnützigkeit bescheinigt zu bekommen, sagt Mitbegründer Guido Fahrendholz.

Der Verein hat sich laut beschlossener Satzung der Förderung von Jugend- und Altenhilfe sowie von Kunst und Kultur verschrieben. Weiterer Zweck ist das Unterstützen hilfsbedürftiger Personen in prekären Lebensverhältnissen, die Hilfe bei drohender oder schon bestehender Wohnungs- und Obdachlosigkeit, Altersarmut und Sozialhilfeabhängigkeit, das Feststellen von Bedarfen und die Erstversorgung beispielsweise mit Nahrung und Kleidung sowie das Schaffen von sozialer, kultureller und letztendlich gesamtgesellschaftlicher Teilhabe.

Der Satzungszweck soll insbesondere verwirklicht werden durch die Hilfe und Begleitung bei der Beantragung von Personalersatzdokumenten, Lohnersatzleistungen, Sozialhilfen und Grundsicherung, das Rückführen Betroffener in das Sozialversicherungssystem, das Abwenden drohender Wohnungs- und Obdachlosigkeit, schnelle Notfallhilfen und Vermittlung in betreuende Hilfeeinrichtungen, die direkte Unterstützung von gemeinnützigen Wohnprojekten der Jungendsozial-, Alten- und Wohnungslosenhilfe, das direkte Unterstützen von vielfältigen gemeinnützigen Kulturprojekten, wie zum Beispiel Theater- und Gesangsgruppen, die Konzeption, Schaffung und Beteiligung an regionalen Hilfsprojekten zur Armutsbekämpfung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Darüber hinaus soll der Vereinszweck verwirklicht werden durch die weitere Zusammenarbeit mit den verantwortlichen regionalen Kommunen, Vereinen und Verbänden der Wohlfahrtspflege sowie gemeinschaftliche Kulturveranstaltungen zur kulturellen und sozialen Teilhabe.

Mehrere Interessenten hätten sich bereits telefonisch gemeldet, um den Verein durch ihre Mitgliedschaft zu unterstützen, berichtet Guido Fahrendholz erfreut.

Von Helge Treichel

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