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Chor Harmonie feiert 65. Geburtstag

Sommerfeld Chor Harmonie feiert 65. Geburtstag

Es herrscht Harmonie. Der gleichnamige Chor probt jeden Dienstagabend in der alten Schule in Sommerfeld. Im Herbst feiert die Gruppe das 65. Jubiläum. Mit einem Konzert soll das gefeiert werden. Und noch eine Neuerung gibt es: Die „Harmonie“ hat nun eine Chorleiterin.

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Der Chor im Juni bei einem Auftritt in Sommerfeld.

Quelle: Robert Tiesler

Sommerfeld. Wer am Dienstagabend mal an der alten Schule in Sommerfeld vorbeispaziert, kann ihn hören: den Chor Harmonie. Immer am Dienstags finden in den dortigen Räumen nämlich die Proben für die nächsten Auftritte statt.

Am 7. Oktober feiert der 1951 in Beetz gegründete Chor seinen 65. Geburtstag. Der Gründungsort sorgt dafür, dass der inzwischen in Sommerfeld beheimatete Chor auch immer noch „Harmonie Beetz“ heißt. In einer Dorfgaststätte im Dorf fanden die Probe jahrelang statt, bis der Raum vor ein paar Jahren geschlossen worden ist. „Danach hat uns die Stadt Kremmen in Sommerfeld einen größeren Raum zur Verfügung gestellt“, sagt Renate Pantel, die Vorsitzende des Vereins.

„Den Geburtstag am 7. Oktober wollen wir intern feiern“, erzählt sie weiter. Am 29. Oktober aber, da findet im Kulturhaus auf dem Gelände der Sommerfelder Klinik ein Jubiläumskonzert statt – mit befreundeten Chören aus der Region.

Momentan hat die Gruppe 29 Mitglieder im Alter von 37 bis 87 Jahren, wobei Dana Wölfer mit ihren 37 Jahren mit Abstand die Jüngste ist. Der Durchschnitt liegt bei 66 Jahren. „Ich bin frisch hergezogen“, erzählt sie. Schon vorher war sie Mitglied in einem Chor und wollte das auch wieder in Sommerfeld sein. „Ich mag die Leute, die Gemeinschaft, den Ausgleich“, sagt sie.

„An Männern fehlt es uns“, erzählt Renate Pantel. Und dabei ist die „Harmonie“ eigentlich sogar mal aus einem Männerchor hervorgegangen.

Die Harmonie hat ein breit gefächerten Programm. Erst im Juni präsentierte der Chor ein paar ausschnitte auf der Terrasse des Café an der Sommerfelder Rehaklinik. „Wer einmal hier gewesen ist, dem fällt der Abschied schwer“, heißt es zum Beispiel im Havelland-Lied. Oder: „Tiritomba, so klingt heute unser Lied vom weiten, blauen Meer.“

„Wir geben alles, volle Kanne!“, sagt Schriftführerin Marion Brüsewitz. Der Name „Harmonie“ ist Programm, auch und vor allem musikalisch, denn der Chor singt die Lieder vierstimmig. Mehr als 120 Lieder sind im Repertoire, je nach Auftrittort und -grund wird ausgewählt, was der Chor singt. Udo Jürgens’ Hit „Mit 66 Jahren“ zum Beispiel ist relativ neu im Programm der Gruppe und noch ziemlich schwierig, wie die Chormitglieder zugeben.

Nun brechen aber auch neue Zeiten an. Chorleiter Klaus-Georg Markgraf verlässt die Harmonie. Er zieht weg und wird den Chor nicht mehr leiten können. Seit 2003 war das seine Aufgabe. „Wir sind alle sehr traurig“, sagt Renate Pantel. Neue Chorleiterin ist Martina Hannemann. „Ja, das ist eine hohe Verantwortung“, sagt sie. „Aber ich werde mein Bestes geben, denn das macht mir hier sehr viel Spaß.“ Sie hat schon musikalische Erfahrung, denn sie spielt auch Akkordeon, Klavier und Gitarre und ist Mitglied einer Band. Die harmonische Zukunft ist also gesichert.

Von Robert Tiesler

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