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Collie „Oki“ fällt in zwei Meter tiefes Loch

Oranienburg (Oberhavel) Collie „Oki“ fällt in zwei Meter tiefes Loch

Ein Collie ist am frühen Montagnachmittag am Rande der Gedenkstätte Sachsenhausen gegenüber dem Wasserwerk in ein knapp zwei Meter tiefes Loch gestürzt. Der Feuerwehr gelang es, das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Brandmeister Marco Prang hievte den Vierbeiner schließlich wieder ans Tageslicht.

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Einbrecher kommt nicht sehr weit

Brandmeister Marco Prang, in dem Loch, in das „Oki“ gefallen war.

Quelle: Bert Wittke

Oranienburg. Das hätte ganz böse ins Auge gehen können: Am frühen Montagnachmittag rasten drei Feuerehrautos, darunter ein Drehleiterfahrzeug, der hauptamtlichen Feuerwehr in Richtung Lehnitzschleuse. Ein Hund sei in ein tiefes Loch gefallen hieß es. Kurze Zeit später wurde der Unglücksort präzisiert und die Feuerwehrleute fuhren auf der Carl-Gustav-Hempel-Straße bis auf Höhe Wasserwerksgelände. Dort hielten die Fahrzeuge und Kameraden eilten mit Spaten und Schippen bewaffnet auf der dem Wasserwerk gegenüber liegenden Seite etwa 100 Meter durch das vor allem mit Büschen bewachsene Gelände. Dort, am Rande des Gedenkstättengeländes, wartete aufgeregt ein Frau. Sie war mit ihrem Hund, einem achtjährigen Collie spazieren gegangen. Dann habe der Hund offensichtlich sein Geschäft verrichten wollen und war plötzlich verschwunden, abgestürzt in ein knapp zwei Meter tiefes und relativ schmales Loch. Vermutlich handelt es sich um den Zugang zu einem Wartungsschacht von Versorgungsleitungen.

Noch mal Glück gehabt

Noch mal Glück gehabt: Oki hat den Sturz gut überstanden und ist zurück in der Freiheit.

Quelle: Bert Wittke

Die Feuerwehrleute vergrößerten mit ihren Spaten schnell den Rand des Loches, bis einer der Männer, Brandmeister Marco Prang, ins das Loch steigen konnte. Zeitweilig gelang es ihm, den Vierbeiner in dem Schacht zu entdecken. Doch der Collie mit dem Namen Oki ließ sich zunächst nicht anlocken. Auch auf die Rufe seiner Besitzerin reagierte das Tier vorerst nicht. Dann siegte die Neugier aber schließlich doch und Marco Prang gelang es, den rund 30 Kilogramm schweren Collie zu packen und nach oben zu wuchten, wo die dort kauernden Kameraden sofort mit anpackten und Oki aus dem Loch zogen. Der Hund war unverletzt geblieben, nur sein Fell war von der Erde an einigen Stellen dunkel geworden. Auch Brandmeister Marco Prang wurde wieder heile aus dem Loch gezogen und klopfte sich die nasse Erde von der Einsatzuniform. Oki, aus seiner misslichen Lage befreit, sprang aufgeregt an seinem Frauchen hoch und war ganz aus dem Häuschen , sich endlich wieder frei und ungehindert bewegen zu können. Ein nachträgliches Geschenk zu Tag des Hundes, der erst kürzlich begangen wurde.

Froh über den glücklichen Ausgang waren auch die Feuerwehrleute und beendeten den Einsatz, nachdem sie das Loch zuvor mit einer großen Holzplatte abgedeckt hatten.

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Von Bert Wittke

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