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Comics: Jetzt kommen die Kremmenies!

Kremmen Comics: Jetzt kommen die Kremmenies!

Die Kremmenies gibt es erst seit einigen Wochen. Hinter diesem Namen verbirgen sich kleine Comiczeichnungen. Conny Nowak betreibt die Scheune „Einfach schön“ in Kremmen. Die Kremmenies sind ihr neues Hobby. Sie malt kleine Figuren. Sie kommen einfach aus ihr raus, sagt sie.

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Mehr als 300 ihrer kleinen Comiczeichnungen hat Conny Nowak in den vergangenen Wochen schon gemalt und einige auch verkauft

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen. Es sind kleine Comicfiguren, und sie sind made in Kremmen. Deshalb heißen sie auch Kremmenies. „Ich habe davon schon gut 300 Stück gemalt“, erzählt Conny Nowak. Sie betreibt seit einigen Monaten die Galeriescheune „Einfach schön“ im historischen Scheunenviertel.

Angefangen hat sie mit den Kremmenies erst vor einigen Wochen, sie sind also noch ganz frisch. „Mein Credo ist es ja immer, die Leute, wenn sie in unsere Scheune kommen, erst mal in Ruhe gucken zu lassen“, erzählt die ehemalige Berlinerin. „Aber damit ich sie dann nicht die ganze Zeit anstarre, habe ich angefangen zu malen.“

Zwei Tage, bevor sie mit ihren Kremmenies begonnen hatte, las sie einen Comic. „Da hatten die Figuren ganz spannende Augen.“ Also nahm sich Conny Nowak einen Filzstift und malte los. „Ich habe ja vorher noch nie einen Comic gemalt, aber es floss so aus mir raus“, erzählt sie.

Kremmenies sind kleine Männchen, wobei sie Zeichnerin wert legt auf die Feststellung, dass es sich dabei nicht speziell um Kremmener Menschen handelt. Kremmenies heißen sie, weil sie in Kremmen hergestellt werden. „Aber jeder findet da ja ganz sicher immer jemanden, mit dem er Ähnlichkeit haben könnte“, sagt Conny Nowak.

„Am Anfang wusste ich beim Zeichnen noch nicht, ob da ein Junge oder ein Mädchen entsteht, da habe ich mich inzwischen schon weiter entwickelt.“ Allerdings: „Ich male am liebsten Männer. Die haben Bartwuchs und Stoppeln.“ Da könne sie mehr draus machen, das sei lustiger und spannender. Am Tag könnten schon mal 40 bis 50 solcher Zeichnungen entstehen. Die verkauft sie in der Galerie. Etwa 60 davon sind dort zu sehen. „Die ersten neun, die ich je gemalt habe, habe ich auch gleich am ersten Tag verkauft.“

Hauptmerkmal bei den Kremmenies sind die Augen. „Die male ich auch zuerst, und dann die Ohren.“ Daran könne man die Zeichnungen von ihr immer wieder erkennen, sagt sie.

Beim Erntefest vor zwei Wochen waren die kleinen Figuren erstmals so richtig zu sehen. „Einige Leute dachten allerdings, ich mache Porträtmalerei, das ist aber nicht so“, stellt Conny Nowak klar. Ihre Kremmenies bleiben Comiczeichnungen aus dem Kopf heraus.

Ebenfalls gerade in der „Einfach schön“-Scheune zu sehen sind übrigens Mandalas von Constanze Weis. Die Berlinerin hat gerade ihren Master of Art mit 1,0 bestanden , und die Originale der Abschlussarbeiten sind in Kremmen nun zu haben.

Von Robert Tiesler

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