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Coole Antwort

Hohen Neuendorf Coole Antwort

Mit einer coolen Antwort hat das Wahlkampfteam des Bundestagskandidaten Benjamin Grimm (SPD) auf das zweimalige Beschmieren eines der großen Wahlplakate von Grimm in Hohen Neuendorf reagiert. Es machte auf dem Plakat eine große Fläche frei für Straßenkunst. Mit Erfolg. Es gab bereits einen Schriftzug.

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Die erste Antwort auf das Angebot des Bundestagskandidaten gab es gestern bereits.

Quelle: Ulrike Gawande

Hohen Neuendorf. Mehr als cool hat das Wahlkampfteam des Bundestagskandidaten Benjamin Grimm (SPD) auf das Beschmieren des Wahlplakates von Grimm am Kreisverkehr Karl-Marx-Straße/Kurt-Tucholsky-Straße in Hohen Neuendorf reagiert. Zweimal war das Plakat beschmiert worden. Das erste Mal mit einem Schriftzug neben dem Foto von Grimm. Karsten Peter Schröder vom Wahlkampfteam, zugleich Geschäftsführer der SPD Oberhavel, übermalte das Tag des Sprayers mit weißer Farbe, weil so großflächige Plakate sehr teuer seien, berichtete Schröder.

Dieses Übermalen, so vermutet das Wahlkampfteam, muss entweder beobachtet worden sein, zumindest jedoch den Sprayer provoziert haben. Denn daraufhin war das Plakat erneut und so verunstaltet worden, dass es komplett hätte ersetzt werden müssen. Schröder: „Diese Auseinandersetzung war nicht zu gewinnen, und wir haben nicht viele Ersatzplakate.“ Deshalb entschloss sich das Team zu einer ungewöhnlichen „Antwort“.

Schröder überklebte am Sonntag das gesamte Plakat mit weißen Blättern und gab die Fläche damit frei für kreative Straßenkunst. „Damit sich die Übeltäter mal so richtig austoben können“, sagt er.

Unter einer Freifläche ist das Foto von Benjamin Grimm abgebildet mit dem Zitat: „Weil Graffiti auch schön sein können: Ab sofort steht diese Fläche für fantasievolle Straßenkunst zur Verfügung! Herzliche Grüße – Ihr Benjamin Grimm.“ Wie Schröder wissen ließ, habe er zudem die Polizei informiert, damit diese nicht Personen belange, die nun auf der Freifläche des Plakats sprayen. Denn das Beschädigen von Wahlplakaten sei eine Straftat.

So sah das Wahlplakat nach der ersten Beschmierung aus

So sah das Wahlplakat nach der ersten Beschmierung aus. Nachdem die SPD es wiederhergestellt hatte, wurde es komplett verunstaltet.

Quelle: SPD Oberhavel

Die Idee war erfolgreich, denn bereits am Montagabend gab es eine „Antwort“. Der oder die Sprayer haben die weiße Freifläche des Plakates „gestaltet“. Das Echo aus Facebook mehr positiv: „Prima Reaktion, bin auf die Kunst gespannt!“ oder „Guter Einfall! Die Frage ist, was wird jetzt hingeschmiert?“ oder „Mehr von solchen Wänden!“.

Von Marion Bergsdorf

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