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Oberhavel Crash mit Stahlbrücke fordert ein Todesopfer
Lokales Oberhavel Crash mit Stahlbrücke fordert ein Todesopfer
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11:41 02.10.2017
Das massive Brückengeländer bohrte sich bei dem Aufprall weit in den Motorraum hinein. Quelle: Julian Stähle
Summt

Der schwere Unfall, bei dem am Sonntag gegen 12.30 Uhr in der Liebenwalder Straße in Summt ein Mercedes aus dem Landkreis Oberhavel gegen ein massives Stahlbrückengeländer geprallt war, hat ein Todesopfer gefordert.

Wie die MAZ am Montagvormittag auf Nachfrage aus der Polizeidirektion Nord erfuhr, ist die 82-jährige Frau, die als Beifahrerin in dem Wagen saß im Unfall-Krankenhaus in Berlin an den Unfallfolgen verstorben.

Ihr 84-jähriger Ehemann, der am Steuer saß, war mit schweren Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus nach Berlin-Buch gebracht worden.

Quelle: Julian Stähle

Geländer fast einen Meter zusammengedrückt

Der Aufprall des Mercedes auf das Brückengeländer war so stark gewesen, dass das Geländer dabei fast einen Meter zusammengedrückt wurde. Zudem hatte sich ein Teil des Geländers tief in den Motorraum des Fahrzeugs hineingebohrt. Zeugen sollen am Unfallort berichtet haben, dass der Mercedes den Kurvenbereich, für den als Höchstgeschwindigkeit 30 km/h gilt, mit überhöhtem Tempo durchfahren haben. Zudem hatte Regen die Fahrbahn nass gemacht.

Die Liebenwalder Straße war für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie zur Unfallaufnahme mehrere Stunden komplett gesperrt, es bildete sich in beiden Fahrtrichtungen Staus.

Die 82-Jähriges ist das zweite Todesopfer auf Brandenburgs Straßen nach diesem Wochenende. Auch bei Bernau verlor eine Autofahrerin ihr Leben.

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Von Bert Wittke

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