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Curie-Gymnasium startet Mathe-Projekt

Hohen Neuendorf Curie-Gymnasium startet Mathe-Projekt

Ereignisreicher Schuljahresschluss für den Fachbereich Mathematik in Hohen Neuendorf: Das Marie-Curie-Gymnasium ist ab sofort Mathe.Forscher-Schule. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das von der Freien Universität (FU) Berlin begleitet wird. Und die Mathe-Arbeitsgemeinschaft der Schule gewinnt einen Preis bei Fußballmathe.

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Das Forscher-Team (v. l.): Brigitte Lutz-Westphal, Anna-Kristin Hempel, Claudia Abjörnson, Mathe-Fachbereichsleiter Marcus Wagner, Lena Kunath, Gerd Meusling und Isabelle Grabowski.

Quelle: Privat

Hohen Neuendorf. Vertraglich besiegelt ist jetzt die Zusammenarbeit des Marie-Curie-Gymnasiums mit dem Projekt „Mathe.Forscher“. Brigitte Lutz-Westphal, Professorin an der FU Berlin, Projektbetreuerin Claudia Abjörnson und Schulleiter Gerd Meusling unterzeichneten die Vereinbarung. Gemäß des Vertrages wird in der Schule im kommenden Schuljahr Mathe.Forscher-Unterricht gegeben, der den Alltagsbezug der Mathematik im Fokus hat. Die Schülerinnen und Schüler sollen selbst Fragen stellen und mit den Methoden der Mathematik beantworten. Ein erstes Projekt zum Thema „Wurfparabeln im Sport“ wurde vom Fachbereichsleiter Marcus Wagner in einer neunten Klasse bereits erfolgreich umgesetzt. Auch auf dem fächerübergreifenden Aspekt der Forscher-Einheiten wird besonderes Augenmerk gelegt.

Direkt im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung konnten alle Lehrerinnen und Lehrer des Fachbereichs Mathematik von Brigitte Lutz-Westphal aus erster Hand Berichte zu den bisherigen Erfahrungen im Mathe.Forscher-Projekt erhalten. Anhand einer Packung Papiertaschentücher wurde geübt, selbst Forscherfragen zu Alltagsgegenständen zu stellen. Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres wird sich das Lehrerkollegium erneut treffen, um die ersten Forschereinheiten vorzubereiten.

Die wissenschaftliche Begleitung wird in Form von Lehrerfortbildungen umgesetzt werden. So hat Frau Lutz-Westphal angeboten, sowohl bei der Vorbereitung als auch der Durchführung der Unterrichtsstunden mitzuwirken. Zudem werden Mathematik-Lehrkräfte zu den regionalen und überregionalen Treffen des Forschernetzwerkes entsendet, um dort an den Inhalten der Projekte zu feilen und insbesondere vom Austausch mit anderen Schulen und deren Erfahrungen zu profitieren. Finanziert wird dies von der Stiftung Rechnen.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft mit ihrem Gewinn – einem originalen EM-Fußball (v l)

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft mit ihrem Gewinn – einem originalen EM-Fußball (v. l.): Danilo Gora, Hendrik Pieper, Vivien Müller-Heße und Gina-Maria Groth.

Quelle: Privat

Ebenfalls mit Unterstützung der Stiftung Rechnen fand der Wettbewerb „Fußballmathe“ anlässlich der Europameisterschaft in Frankreich statt. Vivien Müller-Heße, Gina-Maria Groth, Danilo Gora und Hendrik Pieper, welche sich regelmäßig in der Arbeitsgemeinschaft Mathematik engagieren, haben hierzu einen Film erstellt, der die Verbindung von Mathematik mit dem liebsten Ballsport der Deutschen aufzeigt. Ihre Mühe wurde mit einem original EM-Fußball als Preis belohnt.

Von Helge Treichel

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