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Dalibors Roadshow nimmt neues Album auf

Beetz Dalibors Roadshow nimmt neues Album auf

Sie nennt sich „Oberhavels älteste Boygroup“: Dalibors Roadshow. Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Andreas Dalibor aus Beetz ist gerade dabei, ihr zweites Album aufzunehmen. Bis zum Herbst soll es fertig werden. Das Leben, das Älterwerden, die Liebe, aber auch Politik werden eine Rolle spielen.

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Die Band Dalibors Roadshow mit Frontmann Andreas Dalibor bei einem Auftritt im vergangenen Jahr in Leegebruch.

Quelle: Hajo Eckert

Beetz. Sie nennt sich „Oberhavels älteste Boygroup“: Dalibors Roadshow. Die Band rund um Sänger und Songschreiber Andreas Dalibor aus Beetz sorgt bei ihren Auftritten in der Region immer wieder für gute Laune. Momentan entsteht im Studio von Karsten Nubel in Berlin-Zehlendorf das zweite Album der Gruppe. „Wir treffen uns reihum, jeder spielt seinen Part ein“, erzählt der Beetzer, der in Kremmen sein Theater „Tiefste Provinz“ betreibt. Alle paar Wochen kommt dann der Chef selbst, um sich alles anzuhören und eventuell Ideen dafür zu sammeln, was noch besser gemacht werden könnte.

„Uns geht es nicht darum, dass es so schnell wie möglich fertig wird“, sagt der Beetzer. „Das geht auch gar nicht, das ist unseren Arbeitszeiten geschuldet.“ Der Plan ist, dass im September alles so weit fertig ist, dass abgemischt werden kann. Im Oktober oder November könnte das Album dann raus kommen. „Damit es vor Weihnachten gekauft werden kann“, so Andreas Dalibor.

Einen Arbeitstitel hat das Album schon: „Am Pils der Zeit“. Gemeint seien die vielen Tischrunden in den Kneipen, wo beim Pils die große Politik besprochen werde. „Ob es der endgültige Titel ist, steht aber längst noch nicht fest.“

Tanzbarer soll es werden, das neue Album. Es geht um Politik, aber auch um das Leben und den Alltag. „Der politischste Text wird sich um die Toleranz drehen. Darum, was man darf, aber auch, wo man vielleicht nicht tolerant sein kann. Man kann nämlich nicht überall tolerant sein.“ Ein weiterer Text wird sich um die schweigende Mehrheit drehen – und um die, die ganz laut sind und meinen, sie seien die Mehrheit. „Aber es geht auch ums Älterwerden, über die Liebe und das Leben. Ein Rundumschlag in gewohnter Manier."

Seit sechs Jahren gibt es Dalibors Roadshow, ganz genau kann der Beetzer das gar mehr sagen, wenn man ihn fragt. „Einen Großteil der Leute, mit denen ich da spiele, kenne ich schon mehr als 30 Jahre. es ist schön, so im Freundeskreis Musik zu machen.“ Warum er in der band spielt: „Weil es Spaß macht, dass es einfach nur Spaß macht.“ Stehen mal nicht so viele Leute vor der Bühne, dann nennen die Männer ihr Konzert eben eine öffentliche Probe. Wenn das Publikum aber in Scharen kommt, dann herrscht immer gute Laune. „Wir machen uns vorher schon immer einen Kopf, wie wir die Konzerte gestalten“, sagt Andreas Dalibor. Der Klamottenfundus jedenfalls werde immer größer – steht doch die Roadshow auch für die oft irren Outfits.

Auftritte hat die Band in diesem Jahr unter anderem beim Berlin-Halbfinale des Emergenza-Wettbewerbes im Kreuzberger „SO 36“ (im April, genauer Termin steht noch nicht fest) sowie am 18. Juni beim Jubiläumsfest zum zehnten Geburtstag des Spargelhofes in Kremmen. Beim Festival „Feuer und Flamme für Kremmen“ am 26. August im Scheunenviertel wird die Gruppe ebenfalls dabei sein.

Von Robert Tiesler

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