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Leegebruch Danke sagen

Die Leegebrucher Bürgerinitiative „Fritzens Hut“, die kein Verein, sondern ein lockerer Zusammenschluss der derzeit rund 35 Familien des Leegebrucher Neubaugebietes ist, hatte am Sonnabend zu einem Dankeschön-Fest eingeladen, mit dem man sich für die Unterstützung beim Jahrhundertregen bedanken wollte.

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Ein Teil des Organisationsteams rund um Peggy Rhienow (r.) und Katrin Metka (m.) der Bürgerinitiative beim Dankeschönfest in Fritzens Hut

Quelle: Foto: Gawande

Leegebruch. Natürlich hätte man sich für das Dankeschönfest, mit dem sich die Bürgerinitiative „Fritzens Hut“ in leegebruch für die Hilfe und Unterstützung während des Starkregens Ende Juni bei Helfern und Nachbarn bedanken wollte, besseres Wetter gewünscht, sagte Peggy Rhienow, die als Sprecher der Initiative fungierte. Aber mittlerweile sei man daran gewöhnt. „Wir sind regengetestet“, bewies die Neu-Leegebrucherin, die drei Tage vor dem Starkregenereignis mit der Familie in das neue Haus eingezogen war, Galgenhumor.

Und so regnete es leider auch am Sonnabendnachmittag in Strömen, weshalb sich die Festbesucher, die unter den aufgestellten Zelten mit Bratwurst oder Kuchen Schutz suchten, aber nicht die Feierlaune verderben ließen. Dabei war das Zusammenkommen der Bürgerinitiative, die kein eingetragener Verein, sondern ein lockerer Zusammenschluss der derzeit rund 35 Familien, die in Fritzens Hut eine neue Heimat gefunden haben, ist, für viele eine Katastrophe: Der Jahrhundertregen. Einige Familien wurden besonders stark getroffen. Vor allem die, die in der Mitte des Baugebietes, in dem insgesamt 90 Häuser errichtet werden sollen, leben. „Einige Familien waren hart getroffen, manche mussten raus, andere konnten bis heute noch nicht einziehen. Die Folgen sind bis jetzt spürbar“, berichtet Peggy Rhienow.

So habe man Kontakte geknüpft, treffe sich regelmäßig, um sich zu helfen und auszutauschen. Über Themen wie Verdichtung, Gräben und Entwässerung. Wichtig sei ihnen auch die Kommunikation mit den „alten“ Nachbarn, denen die schon lange in Leegebruch leben. Von vielen Alteingesessenen, besonders in der Rosenstraße, habe man in der Not große Unterstützung erfahren. Bei dem einen habe man duschen können, von dem anderen habe man Strom erhalten. „Viele kamen von sich aus vorbei und boten Hilfe an. Das hat uns das Herz gewärmt, als wir verzweifelt waren, weil man sowieso vom Bau gestresst war“, so Peggy Rhienow. „Mit dem Fest wollten wir Danke sagen.“

Unterstützt wurde die Initiative unter anderem auch von der Feuerwehr. Die Rosenstraßen-Anwohner brachten Kuchen vorbei. Der Verkaufserlös kommt der Jugendfeuerwehr zugute. Auch zukünftig wolle man sich engagieren und den Zusammenhalt zwischen alten und neuen Leegebruchern fördern. Auch mit Festen. Bei Sonnenschein.

Von Ulrike Gawande

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