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Oberhavel Das Aus für die Autobahnmeisterei
Lokales Oberhavel Das Aus für die Autobahnmeisterei
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00:36 10.03.2018
Winterdienst: Winter auf Autobahn A24. Quelle: Peter Geisler
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Birkenwerder

Der private Autobahnausbau der A 10 und der A 24 zwischen dem Dreieck Pankow über das Kreuz Oranienburg bis hin nach Neuruppin hat Folgen für die Mitarbeiter beim Landestraßenbetrieb Brandenburg. Bisher war die Autobahnmeisterei Birkenwerder für den nördlichen Berliner Ring und die A 24 bis Neuruppin zuständig. Jetzt ist das Aufgabe der privaten Investoren, die rund 65 Kilometer der Strecke bis 2022 ausbauen sollen.

Die Autobahnmeisterei mit ihren rund 20 Mitarbeitern ist damit überflüssig. „Sie wird aufgelöst“, bestätigte Cornelia Mitschka vom Landesbetrieb Straßenwesen. Entlassen werden die Mitarbeiter wohl nicht. Der Landestraßenbetrieb sucht gerade Mitarbeiter in diversen Autobahn- und Straßenmeistereien, vor allem weiter südlich in Brandenburg.

Wann genau das Aus für die Stellen in Birkenwerder kommt, war gestern nicht zu erfahren. Offiziell hat die private Havellandautobahn GmbH & Co. KG die 70 Kilometer Autobahn zwischen Dreieck Pankow und Neuruppin am 1. März übernommen. Mitte Februar hatten die Havellandautobahn-Geschäftsführer Günter Kaufmann und Ralf Nagengast in Frankfurt am Main den Vertrag mit der Deutsche Einheit Fernstraßenbau- und Planungsgesellschaft (Deges) unterschrieben, die den Bund als Eigentümer der Autobahnen vertritt.

Der Bund bleibt auch weiter Eigentümer, die Havellandautobahn-Gesellschaft soll die Strecke jedoch bis 2022 mit privatem Geld völlig neu bauen und sie bis 2048 für den Bund betreiben.

Den Auftrag dafür hatten Ende 2017 die Baukonzerne BAM aus den Niederlanden und Habau aus Österreich bekommen. Sie haben inzwischen mit Partnern die Havellandautobahn-Gesellschaft gegründet. Sie will in den nächsten vier Jahren rund 650 Millionen Euro in den Ausbau der Strecke stecken. Der nördliche Berliner Ring wird auf sechs Fahrspuren verbreitert, bei der A 24 bleibt es im Wesentlichen bei zwei Spuren pro Richtung. Die Arbeiten sollen im Sommer beginnen.

Bei der Finanzierung sind laut BAM unter anderem die Bayerische Landesbank, die Deka-Bank der Sparkassen-Gruppe, die DZ-Bank der VolksbankenGruppe, die Europäische Investitionsbank und die niederländische Rabobank mit im Boot. Sie erhoffen sich guten Gewinn durch die Miete, die der Bund bis 2048 für die Autobahn an die privaten Investoren zahlt. Die Betreiber-Gesellschaft ist noch dabei, sich zu organisieren. Laut Vertrag ist sie seit einer Woche für den gesamte Betrieb des Autobahnabschnitts zuständig – auch für den Winterdienst.

Noch hat das private Unternehmen aber gar keine Mitarbeiter oder Fahrzeuge, die das Räumen übernehmen könnten. „Wir werden eine eigene Autobahnmeisterei aufbauen“, kündigt Steffen Schütz an, der Presssprecher der Havellandautobahn-Gesellschaft. Bis diese private Autobahnmeisterei in Betrieb geht, springt der Landesstraßenbetrieb ein. Als Dienstleister für die privaten Investoren kümmert er sich vorerst weiter ums Schneeschieben und Streuen.

Von Reyk Grunow

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